Eine Ausstellung zeigt Kunstwerke in Museen, Galerien oder Messen. Sie vermittelt Bildung, Dialog und Inspiration. Frauen rücken als Künstlerinnen stärker in den Fokus. Musik, Kritik, berühmte Werke und Auktionen wie „Salvator Mundi“ prägen die Kunstwelt nachhaltig.

Recherchieren Sie zu Ausstellungen!

Berlin, Ausstellung, 22.05.2026 - 27.09.2026

Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus in der Alten Nationalgalerie

Die Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ widmet sich einem der prägenden Kunsthändler des frühen 20. Jahrhunderts.
Auguste Renoir, Im Sommer, 1868 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders
Innsbruck, Ausstellung, 12.06.2026 - 04.04.2027

Aufgespürt: Provenienzforschung im Tiroler Volkskunstmuseum Innsbruck

Die Ausstellung „AUFGESPÜRT. Objekte, Geschichten, Geheimnisse“ macht die oft verborgene Arbeit der Provenienzforschung sichtbar.
Kuratorin Sonia Buchroithner, Ausstellungsmanagerin Charisse Santos, Laura Manfredi, Kulturvermittlung der Tiroler Landesmuseen, und Karl C. Berger, Leiter des Tiroler Volkskunstmuseums (v. li.).
Lomdon, Ausstellung, 03.06.2026 - 31.07.2026

Henry Moore: The Female Form in der Richard Green Gallery London

„Henry Moore: The Female Form“ in der Richard Green Gallery verwandelt London in diesem Sommer in eine Bühne für die kleinen Entwürfe eines der größten Bildhauer des 20.
Ausstellungsansicht „Henry Moore: The Female Form“ in der Richard Green Gallery London mit Bronze-Maquetten von Henry Moore
Hamburg, Ausstellung, 11.09.2026 - 29.03.2027

Von Monet bis Picasso: Jüdische Kunstsammler in Deutschland – Ausstellung

Mit der Ausstellung „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler in Deutschland“ widmet sich das Bucerius Kunst Forum Hamburg ab dem 11. September 2026 einem lange verdrängten Kapitel der deutschen Kunst- und Kulturgeschichte.
Max Pechstein, Das Paar (Interieur), 1921, Kunstmuseum Bochum
Luzern, Ausstellung, 04.07.2026 - 18.10.2026

Shirana Shahbazi im Kunstmuseum Luzern – All at Once mit Li Tavor

Shirana Shahbazi. All at Once. An Interplay with Li Tavor im Kunstmuseum Luzern ist eine jener Ausstellungen, die den Blick auf die Wirklichkeit selbst ins Wanken bringen – vielschichtig, poetisch und von beeindruckender visueller Kraft.
Shirana Shahbazi, Falling Sima 06, 2026 – Mehrfachbelichtung einer tänzerischen Bewegung in Rosa-, Rot- und Blautönen, Ausstellung Kunstmuseum Luzern © Shirana Shahbazi, Courtesy of the artist
Basel, Ausstellung, 18.06.2026 - 21.06.2026

Alfredo Jaar bei Art Basel Unlimited 2026 mit The Power of Words

Art Basel Unlimited 2026 und Alfredo Jaar: Wenn Bilder lauter sprechen als Worte
Alfredo Jaar The Power of Words 1984 bei Art Basel Unlimited 2026 mit beleuchteter Schreibmaschinen-Installation
Konstanz, Ausstellung, 17.07.2026 - 19.07.2026

ARTe Kunstmesse Konstanz 2026: Zeitgenössische Kunst am Bodensee

Die Kunstwelt versammelt sich erneut im Bodenseeforum, wenn die sechste Ausgabe der ARTe Kunstmesse Konstanz vom 17. bis 19. Juli 2026 ihre Tore öffnet.
Besucher im Gespräch auf der ARTe Kunstmesse Konstanz mit zeitgenössischen Kunstwerken und Skulpturen im Bodenseeforum

Eine Ausstellung ist eine kuratierte Präsentation von Kunstwerken oder Objekten, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird – sei es in einem Museum, einer Galerie, auf einer Kunstmesse oder in einem privaten Raum. Ausstellungen dienen nicht nur der ästhetischen Betrachtung, sondern auch der Bildung, Kommunikation und Inspiration. Sie zeigen Werke eines einzelnen Künstlers oder thematische Zusammenstellungen verschiedener Schaffender aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen.

Während Museen oft institutionell organisiert sind und eine dauerhafte Sammlung besitzen, präsentieren Galerien meist zeitlich begrenzte Ausstellungen und vertreten häufig lebende Künstler. Beide Institutionen spielen eine wichtige Rolle im kulturellen Diskurs und im Kunstmarkt. Galerien wie die Galerie Thaddaeus Ropac oder die Galerie König prägen das zeitgenössische Kunsterlebnis ebenso wie das MoMA, der Louvre oder das Belvedere mit ihren historischen Sammlungen.

Die Darstellung von Frauen und Männern in Ausstellungen hat sich im Lauf der Kunstgeschichte stark verändert. Früher meist als Objekt dargestellt, rücken Frauen heute vermehrt als aktive Künstlerinnen in den Fokus. Gruppenausstellungen wie „100 FEMALE VOICES“ oder „Women in Abstraction“ setzen neue Maßstäbe. Auch der Blick auf den männlichen Akt wird in heutigen kuratorischen Konzepten kritisch hinterfragt.

Musik findet zunehmend Eingang in Kunstausstellungen, etwa in Form von Klanginstallationen, performativen Formaten oder thematischen Verbindungen. Künstler wie Marina Abramović oder Christian Marclay zeigen, wie fließend die Grenzen zwischen den Künsten geworden sind. Dieser interdisziplinäre Zugang eröffnet neue Räume der Wahrnehmung.

Einige Ausstellungen haben Kunstgeschichte geschrieben – etwa „documenta“, „Venice Biennale“ oder „Der Blaue Reiter“ in München 1911. Gleichzeitig ist die Auktion ein fester Bestandteil des Kunstmarkts. Werke wie Leonardo da Vincis „Salvator Mundi“ erzielten Rekordpreise – 450,3 Millionen Dollar im Jahr 2017 bei Christie’s. Solche Summen zeigen, wie stark der Markt Kunst bewertet.

Zu den weltweit bekanntesten Kunstwerken zählen „Guernica“ von Picasso, „Die Geburt der Venus“ von Botticelli oder „Der Schrei“ von Edvard Munch. Viele dieser Werke befinden sich heute in bedeutenden Museen oder in der Hand großer Sammler wie François Pinault oder der Familie Rockefeller, deren Sammlungen selbst in Auktionen Millionenumsätze erzielen.

Kunstkritik begleitet jede große Ausstellung – sei es lobend, hinterfragend oder provozierend. Kritische Stimmen in Feuilletons, Katalogtexten oder Kunstmagazinen wie Artforum oder Monopol prägen die Rezeption. Ebenso wichtig sind Bücher und Ausstellungskataloge, die vertiefende Informationen und kunsthistorische Einordnungen liefern. Viele dieser Publikationen gelten heute als Standardwerke und Sammlerstücke.

„Eine Ausstellung ist kein Ort der Stille, sondern ein Raum des Denkens, Fühlens und Fragens.“ – Anselm Kiefer.