Kunstinteressierte aus der ganzen Welt – vor allem aus der Schweiz, den USA und Japan - kamen in den vergangenen Jahrzehnten nach Hamburg, um sich Verkaufsausstellungen wie „Raffael und Umkreis“, „Caspar David Friedrich und Umkreis“, „Ribot – Ein vergessener Meister“, „Wolkenbilder aus vier Jahrhunderten“ oder „Rembrandt – Vorläufer, Schüler und Zeitgenossen“ anzusehen und ihre Kaufentscheidung zu treffen. Vor allem Kunstfreunde aus dem Ausland und Museumsexperten schätzen den Arbeitsstil und das Angebot der Galerie Hans, das auf Diskretion und Nachhaltigkeit basiert. Langjährige Beziehungen verband Mathias F. Hans mit bedeutenden Kunsthistorikern, wie Werner Sumowski und Jens Christian Jensen, denen er neben Michael Engelhard den Katalog „GOETHE UND UMKREIS“ widmet. Zu den Mentoren des jungen Kunsthändlers Mathias F. Hans gehörte Wolf Stubbe, der ehemalige Direktor des Hamburger Kupferstichkabinetts.
Mathias F. Hans eröffnete 1982 eine Kunsthandlung in Hamburg-Bergedorf und begann mit dem Handel aus eigenen Beständen. Zur Kunst fand er durch seinen mittlerweile verstorbenen Zwillingsbruder, der Kunstgeschichte studiert hatte und der ihn gemeinsam mit Wolf Stubbe in den Anfangsjahren anleitete. 1987 eröffnete Mathias F. Hans dann die Galerie am Jungfernstieg, die 2006 erweitert wurde. Seit Juni 2007 steht Anne Auber dem Galeristen zur Seite, um die vielfältigen Aufgaben im Rahmen wechselnder Galerieausstellungen und begleitender wissenschaftlicher Publikationen wahrzunehmen. Mathias F. Hans nimmt selbstverständlich auch an der Konzeption von relevanten Museums-Ausstellungen teil und ist ein gefragter Leihgeber.
Doch nicht nur kunsthistorisch bedeutende Werke wecken das Interesse von Mathias F. Hans. So fand er vor vielen Jahren im Sperrmüll eine Grafik-Kommode, die die Hamburger Kunsthalle ausrangiert hatte. Der Kunsthändler nahm sie mit, ließ sie restaurieren und erhielt damit ein erinnerungsträchtiges Objekt – Es war ein Möbel, das bereits der berühmte Kunsthistoriker, Museumsdirektor und Kunstpädagoge Alfred Lichtwark benutzt hatte.
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Design zum Erleben und Mitnehmen: Die BLICKFANG Hamburg 2026 kündigt sich an
Vom 08. bis 10. Mai 2026 entfaltet sich die BLICKFANG Hamburg in den Deichtorhallen – einem der zentralen Orte für Designmesse Hamburg, an dem Architektur und Gegenwart in einen stillen Dialog treten. Die zwischen 1911 und 1914 errichteten Hallen, einst funktionale Markträume, werden heute zur Bühne für eine neue Generation von Gestaltern.
Hier zeigt sich Design nicht als Dekoration, sondern als Haltung. Junge Designer mit eigenständigen, oft… Weiterlesen
Die Ausstellung „Früher hießen wir Gastarbeiter.“ im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verankert die Dokumentarfotografie der Migration als zentralen kunsthistorischen Anker innerhalb der Sammlung und eröffnet einen lange übersehenen Blick auf die visuelle Kultur der Bundesrepublik. Im Mittelpunkt stehen fotografische Arbeiten, die nicht von außen beobachten, sondern aus der eigenen Erfahrung heraus erzählen. Fotografie wird hier zu einem Medium der Selbstvergewisserung, der politischen Teilhabe und der… Weiterlesen
Die Porträtminiatur der Romantik ist eine Kunstform der Nähe, der Erinnerung und des leisen Blicks – und zugleich ein präziser Spiegel gesellschaftlicher, technischer und emotionaler Umbrüche um 1800. In einer Zeit, in der das Bild noch getragen, verborgen und nur für ein einziges Gegenüber bestimmt war, entwickelte sich die Miniaturmalerei zu einer der intimsten Ausdrucksformen europäischer Porträtkunst. Zwischen feiner Aquarell- und Gouachemalerei, hauchdünnem Elfenbein und silbern hinterlegten Bildgründen entstand ein Genre, das Nähe konservierte… Weiterlesen
Am Anfang dieser Ausstellung steht kein Schrei, sondern eine leise Annäherung. Zwei Köpfe berühren sich, Stirn an Stirn, in Maria Lassnigs „Ehepaar“. Keine Pose, kein Pathos, kein dramatisches Aufbäumen – sondern eine konzentrierte, fragile Nähe. Diese Geste ist mehr als Intimität. Sie ist Haltung.
Und genau hier beginnt der Dialog mit Edvard Munch.
Beide Künstler arbeiten nicht am Äußeren, sondern am inneren Zustand. Ihre Malerei ist kein Abbild der Welt, sondern eine Sichtbarmachung seelischer Spannungen – Angst, Einsamkeit,… Weiterlesen
Im Zentrum dieser Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart steht ein kunsthistorischer Referenzpunkt, der das 20. Jahrhundert bis heute strukturiert: Marcel Duchamps „Fountain“ von 1917. Kaum ein Werk hat die Vorstellung davon, was Kunst sein kann, so radikal verschoben. Saâdane Afif greift dieses ikonische Readymade nicht als Zitat oder Hommage auf, sondern als lebendiges Archiv, als fortlaufenden Denkraum, in dem Autorschaft, Reproduktion, Institution und Zeit neu verhandelt werden.
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