Galerie Thaddaeus Ropac Marais in Paris: gegründet 1990, international führende Galerie für zeitgenössische Kunst mit Künstlern wie Baselitz, Kiefer, Gormley und bedeutenden Nachlässen.
Galerie Thaddaeus Ropac Marais in Paris: gegründet 1990, international führende Galerie für zeitgenössische Kunst mit Künstlern wie Baselitz, Kiefer, Gormley und bedeutenden Nachlässen.
Dienstag bis Samstag, 10:00–19:00 Uhr
Galerie Thaddaeus Ropac Marais wurde 1990 in Paris von dem österreichischen Galeristen Thaddaeus Ropac gegründet. Die Dependance im Marais-Viertel entstand als Erweiterung der bereits 1983 in Salzburg eröffneten Galerie und markierte einen entscheidenden Schritt in der internationalen Ausrichtung des Hauses. Seit ihrer Eröffnung zählt die Pariser Galerie zu den bedeutendsten Institutionen des europäischen Kunstmarkts mit klarem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst.
Die Galerie steht für eine langfristige und enge Zusammenarbeit mit international renommierten Künstlern sowie mit bedeutenden Nachlässen. Im Zentrum des Programms stehen Positionen der Postmoderne, der Konzeptkunst und der Avantgarde, verbunden mit einem ausgeprägten Interesse an gesellschaftspolitischen Fragestellungen und experimentellen künstlerischen Praktiken. Präsentiert werden sowohl etablierte künstlerische Handschriften als auch prägende Stimmen jüngerer Generationen, häufig in medienübergreifenden Ausstellungen, die Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie und Performance miteinander verbinden.
Die Pariser Galerie im Marais befindet sich in einem historischen Gebäude und verfügt über mehrere Ebenen mit großzügigen Ausstellungsflächen. Diese architektonische Struktur ermöglicht die Realisierung komplexer, raumgreifender Installationen und kuratorisch anspruchsvoller Projekte, die weit über klassische Präsentationsformen hinausgehen. Der Ort ist bewusst als offener Resonanzraum für zeitgenössische Kunst konzipiert.
Zum internationalen Künstlerprogramm der Galerie zählen unter anderem Georg Baselitz, Anselm Kiefer, Alex Katz, Antony Gormley, Gilbert & George, Robert Longo, Erwin Wurm und Elisabeth Peyton. Darüber hinaus betreut die Galerie bedeutende Nachlässe, darunter jene von Joseph Beuys und Andy Warhol, und trägt damit maßgeblich zur nachhaltigen Pflege und Vermittlung kunsthistorisch zentraler Positionen bei.
Neben dem Standort in Paris umfasst das internationale Netzwerk der Galerie weitere Dependancen in Salzburg, London und Seoul. Diese kontinuierliche Expansion spiegelt den Anspruch wider, zeitgenössische Kunst in einem globalen Kontext zu denken und aktiv mitzugestalten.
Die Galerie Thaddaeus Ropac Marais versteht sich nicht nur als Ausstellungsort, sondern als Plattform für kulturellen Austausch und kunsthistorische Diskurse. Durch enge Kooperationen mit Museen, Biennalen und internationalen Kunstinstitutionen leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Förderung, Vermittlung und langfristigen Verankerung zeitgenössischer Kunst im internationalen Kontext.
| Termine des Veranstalter! |
|---|
Zwischen dem 17. März und dem 19. Juli 2026 widmet sich das Musée d’Orsay einer der zentralen, zugleich lange unterschätzten Triebfedern im Werk von Pierre-Auguste Renoir: der Liebe. Unter dem Titel „Renoir and Love. Happy modernity (1865–1885)“ entfaltet die Ausstellung ein Panorama jener zwei Jahrzehnte, in denen Renoir zu einem der großen Chronisten der modernen Welt wurde – mit einem Blick, der ebenso sinnlich wie leise, ebenso heiter wie präzise ist.
Wie Édouard Manet, Edgar Degas,… Weiterlesen
Surrealismus, Mythologie und Visionen einer „Femme de Vitruve“
Es gibt Künstler, deren Leben ebenso außergewöhnlich ist wie ihr Werk. Leonora Carrington gehört zu jenen seltenen Stimmen, die Grenzen überschreiten, Realitäten verwandeln und eine Bildwelt erschaffen, in der Mythos und Erinnerung, Schmerz und Befreiung zu einem neuen, vibrierenden Kosmos verschmelzen. Man tritt in diese Ausstellung ein wie in ein geheimes Buch, dessen Seiten noch warm sind von der Hand der Autorin – einer Frau, die nie aufgehört hat, sich neu zu erfinden.
Henri Rousseau in Paris – Das Musée de l'Orangerie zeigt eine der bedeutendsten Rousseau-Ausstellungen der vergangenen Jahre
Mit einer großen Ausstellung widmet das Musée de l'Orangerie Henri Rousseau vom 25. März bis 20. Juli 2026 eine umfassende monografische Retrospektive. In Zusammenarbeit mit der Barnes Foundation in Philadelphia vereint das Museum bedeutende Leihgaben internationaler Institutionen und macht zugleich die außergewöhnliche Verbindung zwischen zwei der weltweit wichtigsten Rousseau-Sammlungen sichtbar.
… Weiterlesen
Dank einer beispiellosen Partnerschaft zwischen zwei bedeutenden Sammlungen der Côte d’Azur treten Werke von Niki de Saint Phalle, Arman, Yves Klein, Raymond Hains, Martial Raysse und César in einen spannenden Dialog mit den plastischen Innovationen von Fernand Léger, einem der Pioniere der Avantgarde des 20. Jahrhunderts.
Neben diesen Hauptvertretern des Nouveaux Réalisme zeigen Werke von Künstlern wie Roy Lichtenstein und später Keith Haring die frühen künstlerischen… Weiterlesen
„Tous Léger!“ – so der ebenso prägnante wie poetische Titel der Ausstellung, die im Musée du Luxembourg in einer kühnen Geste französische und amerikanische Kunstgeschichte in Dialog treten lässt. Es ist eine Schau, die ihre Wurzeln in der Côte d’Azur hat, dort, wo zwei bedeutende Sammlungen eine bislang einzigartige Partnerschaft eingegangen sind. „Thanks to an unprecedented partnership between two major collections in the Côte d'Azur region, works by Niki de Saint Phalle, Arman, Yves Klein,… Weiterlesen
Copyright © 2026 findART.cc - All rights reserved