Die Photobastei Zürich ist eine führende Institution für zeitgenössische Fotografie. Ausstellungen internationaler Künstler, Dokumentarfotografie und experimentelle Positionen im historischen Raum.
Die Photobastei Zürich ist eine führende Institution für zeitgenössische Fotografie. Ausstellungen internationaler Künstler, Dokumentarfotografie und experimentelle Positionen im historischen Raum.
Mi & So 12–18 Uhr, Do–Sa 17–21 Uhr
Die Photobastei in Zürich ist ein zentraler Ort für zeitgenössische Fotografie in der Schweiz und hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2014 als feste Institution im europäischen Ausstellungskontext etabliert. Hervorgegangen aus einem temporären Kunstprojekt, entwickelte sich die Photobastei rasch zu einer dauerhaften Plattform für fotografische Positionen zwischen Dokumentation, künstlerischem Experiment und gesellschaftlicher Reflexion.
Untergebracht in einem historischen Gebäude unweit der Limmat verbindet die Photobastei architektonische Substanz mit einem offenen Ausstellungskonzept. Der Ort selbst prägt die Wahrnehmung der präsentierten Arbeiten und schafft einen Rahmen, in dem sich klassische und zeitgenössische Fotografie gleichermaßen entfalten können. Die räumliche Struktur erlaubt sowohl konzentrierte Einzelpräsentationen als auch thematisch angelegte Gruppenausstellungen.
Das Programm der Photobastei umfasst ein breites Spektrum fotografischer Praxis. Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Dokumentarfotografie, Street Photography, konzeptuelle Ansätze sowie experimentelle Bildformen. Dabei richtet sich der Fokus sowohl auf etablierte Positionen als auch auf aufstrebende Künstler, deren Werke aktuelle gesellschaftliche und visuelle Fragestellungen verhandeln.
In der Ausstellungsgeschichte des Hauses finden sich internationale und schweizerische Fotografen wie René Burri, Sabine Weiss, Douglas Mandry und Christian Lutz. Ihre Arbeiten stehen exemplarisch für eine Fotografie, die zwischen dokumentarischer Präzision und künstlerischer Interpretation operiert und die Entwicklung des Mediums über mehrere Jahrzehnte hinweg sichtbar macht.
Die kuratorische Ausrichtung der Photobastei folgt keinem festen Kanon, sondern versteht Fotografie als offenes Feld, in dem sich ästhetische, politische und gesellschaftliche Perspektiven überlagern. Diese Haltung spiegelt sich in der Vielfalt der Ausstellungen ebenso wie in der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und historischen Positionen.
Heute gilt die Photobastei als wichtiger Knotenpunkt für Fotografie in der Schweiz und darüber hinaus. Mit ihrem programmatischen Anspruch und ihrer klaren Ausrichtung auf das Medium Fotografie trägt sie zur Sichtbarkeit fotografischer Kunst im internationalen Kontext bei und etabliert sich als Plattform für nachhaltige künstlerische Diskurse.
| Termine des Veranstalter! |
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Richard Paul Lohse ist ein Paukenschlag der Stille – eine Explosion aus Farbe, Logik und moralischer Haltung, die im Museum Haus Konstruktiv das Jahresprogramm 2026 mit jener Klarheit eröffnet, die heute radikaler wirkt als je zuvor.
Die umfassende Einzelausstellung entsteht in Kooperation mit der Richard Paul Lohse-Stiftung, dem MASI Lugano, dem Josef Albers Museum und dem Wilhelm-Hack-Museum. Sie versammelt über fünfzig Werke aus den Jahren 1942 bis 1987 und… Weiterlesen
Mit „A Photo Spirit“ widmet sich die Photobastei Zürich dem Werk von Ruth Orkin und rückt eine Position der Fotografie der 1940er- und 1950er-Jahre in den Fokus, die lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen stand. Obwohl ihre Arbeiten in Publikationen wie der New York Times, Life oder Look erschienen und Teil der Ausstellung The Family of Man im Museum of Modern Art waren, blieb ihre internationale Rezeption über Jahrzehnte hinweg zurückhaltend.
Im Zentrum der Ausstellung steht auch eine ihrer bekanntesten Fotografien, „American Girl in Italy“. Das Bild… Weiterlesen
Die Ausstellung „Félicien Rops – Laboratorium der Lüste“ im Kunsthaus Zürich (6. März – 31. Mai 2026) widmet sich einem der radikalsten Bildanalytiker des Fin de Siècle. Rops’ Werke sind keine bloßen Provokationen, sondern präzise Gesellschaftsstudien: Sie untersuchen Begehren, Macht, Moral und Kapital als ineinandergreifende Systeme. Erotik erscheint bei ihm nicht sentimental, sondern als Seismograf sozialer Strukturen – als Spiegel der Gesellschaft.
Valentin Carron – ein Künstler, der seit über zwei Jahrzehnten mit kühler Präzision und melancholischem Witz am modernen Traum kratzt – kehrt mit einer großen Retrospektive in die Galerie Eva Presenhuber zurück und verwandelt das Zürcher Maag Areal in eine Bühne der Erinnerung und Selbstbefragung.
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