WIENERROITHER & KOHLBACHER ist eine renommierte Wiener Kunstgalerie mit Fokus auf Klassische Moderne und österreichische Nachkriegskunst. Historie, Programm und Ausstellungen im Überblick.
WIENERROITHER & KOHLBACHER ist eine renommierte Wiener Kunstgalerie mit Fokus auf Klassische Moderne und österreichische Nachkriegskunst. Historie, Programm und Ausstellungen im Überblick.
Montag bis Freitag nach Vereinbarung.
Samstag nach vorheriger Terminabsprache.
Sonntag und Feiertag geschlossen.
WIENERROITHER & KOHLBACHER zählt zu den profilierten Wiener Kunstgalerien mit klarem Fokus auf bedeutende Positionen der österreichischen und internationalen Nachkriegskunst sowie der Klassischen Moderne. Die Galerie versteht sich als Ort der konzentrierten Auseinandersetzung mit künstlerischen Werken, ihren historischen Kontexten und ihrer materiellen wie geistigen Qualität. Kunst wird hier nicht als kurzlebiges Ereignis verstanden, sondern als kultureller Wert mit nachhaltiger Relevanz.
Die Anfänge der Galerietätigkeit reichen in die frühen 1980er-Jahre zurück. Eine Studentenwohnung im ersten Stock eines Hauses in der Währingerstraße wurde zur Keimzelle dessen, was später WIENERROITHER & KOHLBACHER werden sollte. Dieser Ort entwickelte sich rasch zu einem Treffpunkt für Künstler, Sammler und kunstinteressierte Gesprächspartner. In einem offenen, diskursiven Umfeld entstanden informelle Präsentationen, sogenannte „Kunstheurige“, ebenso wie theoretische Auseinandersetzungen mit dem Kunstmarkt, darunter wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten zur Entwicklung von Kunstpreisen. Früh verband sich hier Leidenschaft für Kunst mit analytischem Denken.
1997 folgte der Schritt in die Wiener Innenstadt. Mit dem Einzug in das Palais Hardegg, unmittelbar neben dem Café Central, erhielt die Galerie einen architektonischen Rahmen, der dem Anspruch an künstlerische Substanz und Sichtbarkeit entsprach. Die hohen Gewölbe des historischen Gebäudes boten ideale Voraussetzungen für die Präsentation bedeutender Werke. Durch eine Erweiterung der Galerieräume im Jahr 2007 konnten die Ausstellungs- und Schaufensterflächen verdoppelt werden, was die kuratorischen Möglichkeiten nachhaltig erweiterte.
Von Beginn an stand die Klassische Moderne im Zentrum des Programms. Dieses Interesse wurde im Laufe der Jahre konsequent vertieft und in den letzten Jahren gezielt um internationale Positionen der Moderne ergänzt. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die österreichische Nachkriegskunst mit zentralen Vertretern der informellen Malerei, der Aktion und der Erweiterung des Bildbegriffs. Künstler wie Arnulf Rainer, Hermann Nitsch, Günter Brus oder Adolf Frohner stehen exemplarisch für eine Kunstauffassung, die das Medium als existenzielles Feld begreift.
WIENERROITHER & KOHLBACHER legt großen Wert auf kuratierte Ausstellungen, die auf inhaltliche Verdichtung und präzise Setzungen setzen. Präsentationen entstehen aus dem Werk heraus und ermöglichen eine differenzierte Betrachtung einzelner Themen, Werkgruppen oder Schaffensphasen. Dabei wird bewusst Raum für Konzentration, Stille und genaue Wahrnehmung geschaffen.
Die Herausgabe detaillierter Ausstellungskataloge sowie die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Kunstmessen haben der Galerie über die Jahre einen sehr guten Zugang zum Kunstmarkt eröffnet. WIENERROITHER & KOHLBACHER hat sich als Marktplatz und zugleich als Informationsplattform für österreichische und internationale Kunstsammler etabliert. Beratung, langfristige Werkbegleitung und eine sorgfältige kunsthistorische Einordnung bilden zentrale Bestandteile der Galerietätigkeit.
Abseits kurzfristiger Marktmechanismen steht die Galerie für Kontinuität, fachliche Tiefe und eine klare Haltung gegenüber Kunst als kultureller und historischer Verantwortung. In einer zunehmend beschleunigten Kunstwelt setzt WIENERROITHER & KOHLBACHER auf Beständigkeit, Wissen und die Überzeugung, dass bedeutende Kunst Zeit braucht – in der Entstehung ebenso wie in der Betrachtung.
Ein weiterer Schwerpunkt der Galerie liegt auf Gemälden österreichischer Meister der Klassischen Moderne. Vertreten sind unter anderem Werke von Robin Christian Andersen, Eduard Bäumer, Herbert Boeckl, Willy Eisenschitz, Anton Faistauer, Josef Floch, Georg Jung, Erika Giovanna Klien, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Anton Kolig, Oskar Laske, Franz Lerch, Anton Mahringer, Carl Moll, Koloman Moser, Zoran Music, Artur Nikodem, Wolfgang Paalen, Wilhelm Nicolaus Prachensky, Egon Schiele, Wilhelm Thöny, Alfons Walde und Max Weiler. Diese Auswahl unterstreicht die kunsthistorische Tiefe des Programms und die konsequente Ausrichtung auf zentrale Positionen der österreichischen Moderne.
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Im Mittelpunkt stehen großformatige Modelle im Maßstab 1:5 bis 1:30 – von der Dampflok-Pionierin „Vindobona“ über Karl Gölsdorfs legendäre Schnellzuglokomotiven bis zur Semmeringbahn… Weiterlesen
„Kunstkauf ist ein Akt der Lebensfreude!“
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Spitzenwerke von der Antike bis zur Gegenwart
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