Das Karikaturmuseum Krems ist Österreichs einziges Museum für Karikatur, Comic und satirische Kunst. Seit 2001 zeigt es internationale Zeichenkunst, gesellschaftskritische Satire und Ausstellungen für alle Generationen.
Das Karikaturmuseum Krems ist Österreichs einziges Museum für Karikatur, Comic und satirische Kunst. Seit 2001 zeigt es internationale Zeichenkunst, gesellschaftskritische Satire und Ausstellungen für alle Generationen.
Täglich 10.00–18.00 Uhr
Das Karikaturmuseum Krems wurde am 29. September 2001 eröffnet. Das markante Gebäude mit seiner durchgehenden Glasfassade im Erdgeschoss wurde vom österreichischen Architekten und Karikaturisten Gustav Peichl, besser bekannt als Ironimus, entworfen. Die Architektur vereint Funktionalität mit einer fast ironischen Leichtigkeit – ein augenzwinkerndes Signal an die Inhalte, die im Inneren auf die Besucher warten.
An der Gründung war auch Manfred Deix beteiligt. Seine Handschrift prägt das Haus bis heute: eine respektlose, aber präzise gezeichnete Chronik gesellschaftlicher Befindlichkeiten. Die umfangreiche Sammlung Deix’scher Werke bildet das Herzstück der permanenten Ausstellung, ergänzt um regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen.
Das Museum widmet sich der Karikatur, satirischen Zeichnung, dem Comic und der Illustration. Es ist das einzige seiner Art in Österreich und eines der wenigen spezialisierten Museen Europas. Die künstlerische Ausrichtung reicht von klassischen Karikaturen des 20. Jahrhunderts bis zu zeitgenössischen Positionen, die den Begriff von Bildhumor erweitern und herausfordern.
Seit 2012 liegt die künstlerische Leitung in den Händen von Gottfried Gusenbauer, der das Haus nicht nur kuratorisch modernisiert, sondern auch das thematische Spektrum erweitert hat. Unter seiner Führung entwickelte sich das Museum zu einem lebendigen Ort für Zeichnung, Satire und kritische Bildwelten.
„Das von Gustav Peichl alias Ironimus geplante Haus wurde am 29. September 2001 eröffnet.“ Diese Tatsache ist mehr als nur eine Fußnote – sie ist der architektonische Auftakt für ein Museum, das sich mit spitzer Feder durch das Zeitgeschehen bewegt.
In den vergangenen Jahren widmete sich das Haus Künstlern wie Mordillo, Janosch, Achdé, Gerhard Haderer, Michael Pammesberger und natürlich immer wieder Manfred Deix. Ein besonderes Highlight war die Schau „I Love Deix: 75 Jahre Manfred Deix“, die zum Jubiläum des Künstlers einen umfassenden Einblick in sein Schaffen bot.
Neben der größten öffentlich zugänglichen Deix-Sammlung beherbergt das Museum seit 2017 auch das Deix-Archiv. Im Jahr 2018 wurde zusätzlich der Erich-Sokol-Preis für digitale Karikatur und kritische Zeichenkunst ins Leben gerufen, der im Fünf-Jahres-Rhythmus vergeben wird.
Das Karikaturmuseum Krems ist heute ein kulturelles Zentrum, das jährlich zehntausende Besucher anzieht. Es ist ein Ort der gezeichneten Kritik, des intelligenten Humors und der feinen Ironie. Ein Ort, an dem die Linie schärfer ist als das Wort – und die Wahrheit oft in wenigen Strichen liegt.
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