Das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz: Staatliches Museum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit internationaler Sammlung, Architektur von Morger Degelo Kerez und renommierten Ausstellungen.
Das Kunstmuseum Liechtenstein in Vaduz: Staatliches Museum für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts mit internationaler Sammlung, Architektur von Morger Degelo Kerez und renommierten Ausstellungen.
Das Kunstmuseum Liechtenstein ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20 Uhr. Montags bleibt das Museum geschlossen.
„Das Kunstmuseum Liechtenstein wurde im Jahr 2000 eröffnet und ist die staatliche Kunstinstitution des Fürstentums Liechtenstein.“ Seine Gründung markiert einen entscheidenden Moment in der kulturellen Entwicklung des Landes, dessen Engagement für Kunst und Sammlungstätigkeit bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Bereits 1967 wurde mit der Einrichtung einer staatlichen Kunstsammlung der Grundstein gelegt, die systematisch ausgebaut wurde und heute den Kernbestand des Museums bildet.
Das Museumsgebäude in Vaduz, entworfen vom Schweizer Architektenteam Morger & Degelo in Zusammenarbeit mit Christian Kerez, prägt mit seiner monolithischen Form und der dunklen Fassade aus eingefärbtem Beton und Flusskies das Stadtbild. Die Architektur gilt als exemplarisch für eine zurückhaltende, zugleich präzise Museumsarchitektur der Gegenwart. Mit der baulichen und programmatischen Integration der Hilti Art Foundation im Jahr 2015 wurde das Haus erweitert und das Ausstellungsprofil substantiell vertieft.
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Sammlung umfasst bedeutende Positionen der Klassischen Moderne ebenso wie Werke der konkreten und konstruktiven Kunst sowie der Konzeptkunst. Internationale Entwicklungen und transnationale Perspektiven sind fester Bestandteil des Programms. In der Sammlung vertreten sind unter anderem Joseph Beuys, Günter Fruhtrunk, Richard Long, Donald Judd, Franz Erhard Walther, Maria Eichhorn und Heimo Zobernig. Diese werden durch ein kontinuierliches Ausstellungsprogramm ergänzt, das zeitgenössische Positionen in Beziehung zu historischen Kontexten setzt.
„Der künstlerische und inhaltliche Fokus des Hauses liegt auf der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen und auf der Öffnung interdisziplinärer Perspektiven.“ Das Museum versteht sich dabei nicht allein als Ort der Präsentation, sondern als Raum für Forschung, Vermittlung und Dialog. Internationale Kooperationen mit Institutionen wie dem Museo Reina Sofía in Madrid oder dem mumok in Wien sind integraler Bestandteil dieser Arbeit.
„Das Kunstmuseum Liechtenstein hat sich als feste Größe im internationalen Ausstellungsbetrieb etabliert und begreift Kunst als Medium der Reflexion und Kommunikation.“ Mit seiner klaren Sammlungspolitik, dem hohen architektonischen Anspruch und der konsequenten Verbindung von Geschichte und Gegenwart wirkt das Museum weit über die Region hinaus und trägt maßgeblich zur kulturellen Positionierung Liechtensteins im internationalen Kontext bei.
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„40 Gemälde und Skulpturen aus der Sammlung der Hilti Art Foundation umspannen rund hundert Jahre künstlerischer Arbeit: 23 Künstlerinnen und Künstler des 20. Jahrhunderts begegnen sich in ihren Werken – und treten in Dialog mit uns.“ Mit diesen Worten eröffnet die Ausstellung In Touch im Kunstmuseum Liechtenstein ein Panorama der Moderne, das sich über Raum und Zeit hinweg entfaltet. Sie ist mehr als eine bloße Präsentation großer Namen – sie ist ein lebendiger Dialog zwischen… Weiterlesen
In Zusammenarbeit mit den Architekt:innen Uli Mayer und Urs Hüssy lässt sie die Garderobe zum Auftakt des Jubiläumsjahres 2025 unter dem Motto «Silber steht Dir» neu erstrahlen. Roeckle realisiert eine grossformatige, abstrakt geometrische Wandmalerei und verleiht den Garderobenschränken eine silberne, glänzende Oberfläche. Ihr Konzept ist Teil der Werkserie Tilings und bezieht auch das angrenzende Treppenhaus mit ein.
«Silver Lining» ist eine aus… Weiterlesen
Im Kontext der Sammlung des Kunstmuseum Liechtenstein entfaltet sich eine Ausstellung, die weniger antworten will als fragen stellt – leise, beharrlich und mit jener Gelassenheit, die heute selbst schon ein Statement ist. RELAX (chiarenza & hauser & co) widmen sich von 6. Februar bis 16. August 2026 einem Thema, das so alt ist wie die Zivilisation und zugleich brennend aktuell bleibt: „What is wealth?“
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