Das Leopold Museum in Wien zählt zu den bedeutendsten Museen für österreichische Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Wiener Moderne mit dem weltweit größten Bestand an Werken Egon Schieles.
Das Leopold Museum in Wien zählt zu den bedeutendsten Museen für österreichische Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Wiener Moderne mit dem weltweit größten Bestand an Werken Egon Schieles.
Täglich außer Dienstag: 10 bis 18 Uhr
Dienstags geschlossen.
Feiertags geöffnet.
Das Leopold Museum zählt zu den international bedeutendsten Museen für österreichische Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Im Wiener MuseumsQuartier gelegen, widmet sich das Haus in besonderer Konzentration der Wiener Moderne, dem Expressionismus und der Kunst um 1900. Grundlage des Museums bildet die Sammlung von Rudolf und Elisabeth Leopold, die über Jahrzehnte hinweg eines der umfassendsten Ensembles österreichischer Kunst aufgebaut haben.
Internationale Bekanntheit erlangte das Leopold Museum vor allem durch seine herausragende Sammlung von Werken Egon Schieles. Mit Gemälden, Zeichnungen und Aquarellen besitzt das Museum weltweit den umfangreichsten Bestand dieses Künstlers. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt durch zentrale Arbeiten von Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Richard Gerstl und weiteren Protagonisten der Wiener Moderne, deren Werke den künstlerischen Umbruch Wiens um 1900 dokumentieren.
Ein wesentlicher Bestandteil der Sammlung ist zudem der österreichischen Malerei des 19. Jahrhunderts gewidmet. Werke des Biedermeiers, des Realismus und des Stimmungsimpressionismus veranschaulichen die Entwicklung von der detailgenauen Naturbeobachtung hin zu einer zunehmend subjektiven Bildauffassung. Künstler wie Ferdinand Georg Waldmüller, Friedrich Gauermann, Emil Jakob Schindler oder Anton Romako markieren dabei entscheidende Übergänge zwischen Tradition und Moderne.
Über die Malerei hinaus umfasst die Sammlung bedeutende Positionen des österreichischen Jugendstils und des Kunstgewerbes der Jahrhundertwende. Möbel, Entwürfe und Objekte von Otto Wagner, Josef Hoffmann, Koloman Moser sowie Arbeiten der Wiener Werkstätte verdeutlichen das enge Zusammenspiel von Kunst, Architektur und Design. Ergänzend dazu präsentiert das Museum ausgewählte Werke außereuropäischer Kunst aus Afrika, Ozeanien und Ostasien, die das weit gefasste kunsthistorische Interesse der Sammler widerspiegeln.
Seit der Eröffnung des Museums im Jahr 2001 bietet das Leopold Museum einen konzentrierten Überblick über zentrale Entwicklungen der österreichischen Kunstgeschichte. Neben der permanenten Sammlung zeigt das Haus regelmäßig thematische Sonderausstellungen und monografische Präsentationen, die kunsthistorische Fragestellungen vertiefen und neue Perspektiven auf bekannte Künstler eröffnen. Damit nimmt das Leopold Museum eine zentrale Rolle im internationalen Museumsdiskurs zur österreichischen Moderne ein.
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Mitten im Winter, wenn die Kälte noch in den Mauern sitzt und zugleich die ersten leisen Zeichen des nahenden Frühlings spürbar werden, entfaltet der Valentinstag seine eigene Poesie. Tulpen, diese frühen Boten des Neubeginns, durchbrechen das Grau der Saison und tragen ein Versprechen in sich: dass Nähe wärmt, dass Zärtlichkeit Zeit überwindet – und dass ein einziger Kuss genügt, um den Übergang vom Winter ins Licht fühlbar zu machen.
Ein Teppich wie ein stilles Monument osmanischer Textilkultur steht im Zentrum der bevorstehenden Auktion MASTERPIECES III – der Early Karapinar aus dem 16. Jahrhundert, ein außergewöhnlich seltenes Relikt anatolischer Knotenkunst, das durch seine meditative Komposition und symbolische Tiefe fasziniert. Mit einer Größe von 203 x 144 cm vereint dieses Werk handwerkliche Perfektion mit spiritueller Ausstrahlung – ein Stück, das in seiner Schlichtheit leuchtet und in seiner historischen Bedeutung kaum… Weiterlesen
Das Leopold Museum beherbergt einige der herausragendsten Beispiele österreichischer Malerei des Biedermeiers, des Realismus und des Stimmungsimpressionismus. Nun gelangen über 100 Werke aus einem überaus abwechslungsreichen Jahrhundert österreichischer Kunst zur Schau, teilweise zum ersten Mal.
Lehner Kunstauktionen zeigt im Februar 2026, dass Qualität nicht zwangsläufig im Hochpreissegment verankert sein muss – unter dem Titel „Highlights im Fokus“ versammelt das Wiener Haus Werke mit kunsthistorischer Tiefe in einem bewusst zugänglichen Schätzpreisrahmen.
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Ein Bild findet Gnade
Manchmal genügt ein leiser Blick in die Geschichte, um die Gegenwart neu zu vermessen. Bei Maximilian Prüfer führt dieser Blick weit zurück, bis zu jenem seltenen Punkt, an dem Kunst und Wissenschaft einander nicht ausschließen, sondern gegenseitig erhellen. Will man nach einer Tradition suchen, in die sich seine Arbeit einschreibt, landet man unweigerlich bei Leonardo da Vinci – bei jenem Typus des forschenden Künstlers, für den Erkenntnis und Gestaltung ein und dasselbe sind.
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