Die Staatlichen Museen zu Berlin zählen zu den wichtigsten Museumsverbünden weltweit. Überblick zu Geschichte, Sammlungen und Bedeutung für Kunst und Kultur.
Die Staatlichen Museen zu Berlin zählen zu den wichtigsten Museumsverbünden weltweit. Überblick zu Geschichte, Sammlungen und Bedeutung für Kunst und Kultur.
Montags bleiben die Staatlichen Museen zu Berlin geschlossen. Von Dienstag bis Freitag sind die Häuser jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Auch am Samstag und Sonntag gelten durchgehend die Öffnungszeiten von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Die Staatliche Museen zu Berlin zählen zu den bedeutendsten Museumsverbünden der Welt. Sie vereinen Sammlungen von internationalem Rang, die von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart reichen und nahezu alle großen Kunst- und Kulturräume der Menschheit abdecken. Mit ihrem Sitz in Berlin stehen sie zugleich für die bewegte Geschichte Deutschlands und für den Anspruch, kulturelles Erbe wissenschaftlich fundiert, öffentlich zugänglich und dauerhaft zu bewahren.
Gegründet wurden die Staatlichen Museen zu Berlin im frühen 19. Jahrhundert aus den königlichen Sammlungen Preußens. Ihr institutioneller Kern entstand 1830 mit der Eröffnung des Alten Museums, das als erstes öffentliches Kunstmuseum Berlins den Grundstein für eine bis heute einzigartige Museumslandschaft legte. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs der Verbund kontinuierlich und spiegelte stets die politischen, gesellschaftlichen und ästhetischen Umbrüche seiner Zeit wider. Nach der Teilung Berlins wurden die Sammlungen getrennt verwaltet, ehe sie nach der Wiedervereinigung wieder zusammengeführt wurden.
Zentrum des Museumsverbundes ist die Berliner Museumsinsel, die seit 1999 zum UNESCO-Welterbe zählt. Hier konzentrieren sich einige der weltweit wichtigsten Museumsbauten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, deren Architektur selbst Teil der kulturellen Erzählung ist. Die Sammlungen der Antike, des Alten Orients, des Alten Ägypten sowie der klassischen und romantischen Kunst Europas treten hier in einen Dialog, der Berlin zu einem internationalen Anziehungspunkt für Kunsthistoriker, Sammler und ein breites Publikum macht.
Über die Museumsinsel hinaus erstrecken sich die Staatlichen Museen zu Berlin über zahlreiche Standorte in der Stadt. Dazu zählen unter anderem bedeutende Häuser der europäischen Malerei, der Skulptur, der Grafik, der Fotografie, der angewandten Kunst sowie der außereuropäischen Kulturen. Diese Vielfalt erlaubt eine vergleichende Betrachtung von Epochen, Stilen und kulturellen Traditionen, die in dieser Dichte weltweit selten ist.
Ein zentrales Anliegen der Staatlichen Museen zu Berlin ist die wissenschaftliche Erforschung ihrer Bestände. Restaurierung, Provenienzforschung und internationale Kooperationen gehören ebenso zum Selbstverständnis wie die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Sammlungsgeschichte. Besonders die Aufarbeitung von NS-Raubkunst und kolonialen Kontexten hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen und prägt die aktuelle Museumsarbeit nachhaltig.
Auch im internationalen Leihverkehr und Ausstellungswesen spielen die Staatlichen Museen zu Berlin eine Schlüsselrolle. Ihre Werke sind regelmäßig in großen Sonderausstellungen auf allen Kontinenten vertreten, während zugleich hochkarätige internationale Ausstellungen in Berlin gezeigt werden. Damit fungiert der Museumsverbund als kulturelle Schnittstelle zwischen Deutschland und der Welt.
Die Staatlichen Museen zu Berlin stehen heute für ein modernes Museumsverständnis, das Bewahrung und Vermittlung, Forschung und Öffentlichkeit miteinander verbindet. Sie sind nicht nur ein Ort der Kunstbetrachtung, sondern ein lebendiges kulturelles Gedächtnis, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen kontinuierlichen Dialog setzt und Berlin als internationale Kunst- und Kulturmetropole prägt.
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