Whitney Museum
99 Gansevoort Street, 10014 New York, us
Email: info@whitney.org

Das Whitney Museum of American Art in New York gehört zu den wichtigsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst der USA. Sammlung, Künstler und Whitney Biennial im Überblick.

Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag: 10:30 – 18:00 Uhr
Freitag: 10:30 – 22:00 Uhr
Dienstag: geschlossen

Letzter Einlass meist etwa 30 Minuten vor Schließung.


Das Whitney Museum of American Art in New York gehört zu den bedeutendsten Institutionen für moderne und zeitgenössische Kunst in den Vereinigten Staaten. Gegründet wurde das Museum 1930 von der Sammlerin und Mäzenin Gertrude Vanderbilt Whitney, deren Ziel es war, amerikanischen Künstlern eine Plattform zu geben, die in den großen Museen ihrer Zeit kaum vertreten waren. Von Beginn an verstand sich das Haus als Institution, die die Entwicklung der amerikanischen Kunst dokumentiert, begleitet und aktiv fördert.

Der Schwerpunkt des Whitney Museum of American Art liegt auf der Kunst der Vereinigten Staaten vom frühen 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die Sammlung umfasst Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Installationen, Medienkunst sowie Zeichnungen und Druckgrafik. Ein besonderer Fokus gilt künstlerischen Positionen, die gesellschaftliche, politische und kulturelle Entwicklungen in den USA reflektieren. Damit fungiert das Museum nicht nur als Ausstellungsort, sondern auch als Archiv amerikanischer Kunstgeschichte.

Die Sammlung des Museums umfasst heute mehrere zehntausend Werke und zählt zu den wichtigsten Beständen amerikanischer Kunst weltweit. Zu den vertretenen Künstlern gehören unter anderem Edward Hopper, Georgia O’Keeffe, Alexander Calder, Roy Lichtenstein, Andy Warhol, Jean-Michel Basquiat, Cindy Sherman und Jeff Koons. Neben etablierten Positionen präsentiert das Whitney regelmäßig Werke jüngerer Künstler und begleitet damit kontinuierlich die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in den Vereinigten Staaten.

Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die Whitney Biennial, die seit 1932 in regelmäßigen Abständen stattfindet und als eine der wichtigsten Überblicksausstellungen für amerikanische Gegenwartskunst gilt. Die Biennale bietet Künstlern eine Plattform, neue Arbeiten vorzustellen und aktuelle gesellschaftliche Themen künstlerisch zu reflektieren. Viele heute international etablierte Künstler wurden erstmals im Rahmen dieser Ausstellung einem größeren Publikum bekannt.

Neben der Sammlung und den großen Ausstellungen zeigt das Whitney Museum of American Art ein umfangreiches Programm aus thematischen Präsentationen, Retrospektiven und Projekten zeitgenössischer Künstler. Diese Ausstellungen untersuchen historische Entwicklungen der amerikanischen Kunst ebenso wie aktuelle Tendenzen der internationalen Kunstproduktion.

Seit 2015 befindet sich das Museum in einem Neubau im New Yorker Meatpacking District, entworfen vom italienischen Architekten Renzo Piano. Das Gebäude verbindet großzügige Galerieräume mit Terrassen und öffentlichen Bereichen und ermöglicht eine flexible Präsentation unterschiedlichster künstlerischer Formate. Mit seinem Blick auf den Hudson River und den angrenzenden High Line Park ist das Museum zugleich ein wichtiger kultureller Anziehungspunkt der Stadt.

Heute gilt das Whitney Museum of American Art als zentrale Institution für die Erforschung und Präsentation amerikanischer Kunst. Durch seine Sammlung, seine Ausstellungen und seine kontinuierliche Förderung neuer künstlerischer Positionen prägt das Museum nachhaltig das Verständnis der modernen und zeitgenössischen Kunst in den Vereinigten Staaten und darüber hinaus.