1899 ist die Gesellschaft der Bibliophilen gegründet worden und damit die älteste deutsche Vereinigung von Bücherfreunden. Ihre Ziele und Aufgaben sind gut hundert Jahre später wichtiger als je zuvor. Denn dem Buch werden heftig die Totenglöcklein geläutet, die Hiobsbotschaften über den multimedialen Analphabetismus häufen sich, das Lesen wird zum Privileg einer kulturellen Minderheit. Doch das Buch ist nicht nur Geisteswerk, es vermittelt nicht nur intellektuelle Inhalte, Information und Bildung, sondern es spendet auch sinnliches Vergnügen, eröffnet Abenteuer der Phantasie.