Die musealen Kernaufgaben des Vermittelns, Sammelns, Forschens und Bewahrens sind integrale Bestandteile aller Ausstellungsprojekte und bilden die Grundlagen für die Produktion und die Positionierung österreichischer Kunst. Das 21er Haus ermöglicht es dem Besucher, an einem Ort einen umfassenden und profunden Überblick über die jüngere österreichische Kunstgeschichte in all ihrer Vielfalt zu erhalten. Die vorrangige Aufgabe des Museums ist es, die internationale Vernetzung österreichischer Kunst bis in die Gegenwart engagiert fortzuführen. In Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, mit Artist- und Curator-in-Residence- Programmen soll ein regelmäßiger Austausch neue Blicke auf lokale und internationale Entwicklungen gewährleisten.
Durch Vorträge, Performances, Filmvorführungen und Konzerte wird die Ausstellungstätigkeit erweitert und der lebendige Dialog mit dem Publikum gesucht. Das neue Museum soll zur aktiven Auseinandersetzung mit Kunst einladen und verschiedene Zugänge und Betrachtungsweisen aufzeigen, um so gängige kunsthistorische Rezeptionsmuster neu zu diskutieren. Es ist ein Ort kunsthistorischer wie künstlerischer Forschung, ein Ort des Diskurses, des Dissens und des Experiments, in dem Gesellschaft befragt und entdeckt wird.
Mittwoch bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Schweizergarten, Arsenalstraße 1, 1030 Wien
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Richard Prince zerlegt mit verblüffender Präzision die Bilderwelt der Konsumgesellschaft – und verwandelt vertraute Ikonen in irritierende Spiegel einer medial geprägten Realität.
Die Ausstellung in der Albertina Wien widmet sich einem der einflussreichsten Künstler der Gegenwart, der seit den 1970er-Jahren die Mechanismen von Bildproduktion, Autorenschaft und Aneignung untersucht. Prince, 1949 geboren und in New York tätig, hat wie kaum ein anderer die visuelle Sprache der Werbung, der Popkultur und der Massenmedien analysiert – und zugleich… Weiterlesen
Das MAK richtet Barbara Pflaum (1912–2002), einer Pionierin der österreichischen Pressefotografie, ab 15. April im Kunstblättersaal eine Personale aus und setzt damit auch innerhalb der Ausstellung Wien ein Zeichen für eine Fotografin, die mit Beobachtungsschärfe, Formgefühl und journalistischer Präzision das visuelle Gedächtnis der Nachkriegszeit mitgeprägt hat. Die Schau versammelt mehr als 100 Fotografien aus den späten 1950er und frühen 1960er Jahren und macht eine bislang wenig bekannte Seite ihres Werks sichtbar: stille, genaue und oft… Weiterlesen
Das Technische Museum Wien widmet sich einer Ikone der Moderne: der Eisenbahn. Zum 200-jährigen Jubiläum präsentiert die Sonderausstellung „Im Bann der Bahn. 200 Jahre Eisenbahn“ die spektakulärsten Modelle der Sammlung – wahre Meisterwerke technischer Miniaturkunst und eindrucksvolle Zeugnisse einer Revolution, die die Welt veränderte.
Im Mittelpunkt stehen großformatige Modelle im Maßstab 1:5 bis 1:30 – von der Dampflok-Pionierin „Vindobona“ über Karl Gölsdorfs legendäre Schnellzuglokomotiven bis zur Semmeringbahn… Weiterlesen
„Kunstkauf ist ein Akt der Lebensfreude!“
In zwei Wochen verwandelt sich das barocke Juwel im Herzen der Salzburger Altstadt wieder in ein Zentrum der Kunst und Kultur. Vom 9. bis 17. August 2025 lädt die ART&ANTIQUE Residenz Salzburg zum elften Mal ein – eine Messe, die Sammler, Museumsvertreter und kunstbegeisterte Besucher aus dem In- und Ausland anzieht.
Spitzenwerke von der Antike bis zur Gegenwart
Die Sommerausgabe der ART&ANTIQUE verspricht auch in diesem Jahr… Weiterlesen
Angeregt durch einen Studienaufenthalt in der Ukraine (2018) betont ihre Herangehensweise die Präzision und Symbolik der Ikonenmalerei, bei der Gesichter nach geometrischen Schablonen und den Prinzipien des goldenen Schnitts konstruiert werden. In der seit Jahrhunderten tradierten Technik der Eitempera-Malerei bannt sie nun eine neue, zeitgemäße Deutung des Frauenbildes und der Mutter-Kind-Beziehung auf Papier.… Weiterlesen
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