Das MAK Wien zählt zu den bedeutendsten Museen für angewandte Kunst, Design und Architektur. Gegründet 1863, mit herausragenden Sammlungen von der Wiener Moderne bis zur Gegenwart.
Das MAK Wien zählt zu den bedeutendsten Museen für angewandte Kunst, Design und Architektur. Gegründet 1863, mit herausragenden Sammlungen von der Wiener Moderne bis zur Gegenwart.
Dienstag von 10 bis 21 Uhr, Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen. An Feiertagen geöffnet.
MAK Wien, das Museum für angewandte Kunst, zählt zu den traditionsreichsten und international bedeutendsten Museen für Kunst, Design und Architektur. Gegründet wurde das Haus 1863 als k.k. Österreichisches Museum für Kunst und Industrie nach dem Vorbild des South Kensington Museum in London. Von Beginn an war das MAK als Bildungs- und Reforminstitution gedacht, die Kunst, Handwerk und Industrie miteinander verbinden und die Qualität der Gestaltung im Alltag fördern sollte.
Der Schwerpunkt des MAK Wien liegt auf angewandter Kunst, Architektur und Design vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlungen des Museums gehören zu den umfangreichsten ihrer Art und spiegeln zentrale Entwicklungen europäischer und globaler Gestaltungsgeschichte wider. Besondere internationale Bedeutung kommt dem Bestand zur Wiener Moderne um 1900 zu, der Werke der Wiener Werkstätte, der Secession und des Jugendstils umfasst und das MAK zu einer zentralen Referenz für diese Epoche gemacht hat.
Die Sammlung des MAK reicht von Möbeln, Textilien, Glas, Keramik und Metallarbeiten über Grafik, Plakatkunst und Fotografie bis hin zu zeitgenössischem Design und Architekturmodellen. Dabei steht nicht allein das Einzelobjekt im Fokus, sondern dessen Einbettung in soziale, kulturelle und wirtschaftliche Zusammenhänge. Gestaltung wird als Ausdruck gesellschaftlicher Bedingungen verstanden und als aktiver Faktor historischer Entwicklung gelesen.
Ein prägendes Merkmal des MAK Wien ist die enge Verbindung von historischer Sammlung und zeitgenössischer Kunst. Das Museum lädt regelmäßig Künstler, Architekten und Designer ein, sich mit den Beständen auseinanderzusetzen und neue Perspektiven auf historische Materialien zu eröffnen. Diese künstlerischen Interventionen und konzeptuellen Zugriffe prägen die Schausammlungen ebenso wie die Wechselausstellungen und verleihen dem Haus eine besondere Aktualität.
Historische Persönlichkeiten wie Koloman Moser, Josef Hoffmann, Otto Wagner oder Adolf Loos sind im MAK ebenso präsent wie internationale zeitgenössische Positionen aus Kunst, Design und Architektur. Damit positioniert sich das Museum bewusst zwischen Tradition und Gegenwart und versteht sich als Ort des Dialogs zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Neben seiner Ausstellungstätigkeit ist das MAK Wien auch ein Ort der Forschung, der Archivierung und der Vermittlung. Seine Sammlungen dienen als Grundlage wissenschaftlicher Arbeit ebenso wie als Inspirationsquelle für zeitgenössische Gestaltungsfragen. Die Schausammlungen zeichnen sich durch einen erzählerischen Zugang aus, der historische Präzision mit räumlicher und sinnlicher Erfahrung verbindet.
Als Museum, das konsequent den Alltag, das Gestalten und die Verantwortung von Form in der Gesellschaft thematisiert, besitzt das MAK Wien eine zeitlose Relevanz. Es verbindet kunsthistorische Tiefe mit aktuellen Diskursen und behauptet sich damit als eine der zentralen Institutionen für angewandte Kunst und Design im europäischen und internationalen Kontext.
| Termine des Veranstalter! |
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József Csató eröffnet mit der Ausstellung „the most mercyful thing“ in der Galerie Krinzinger in Wien eine Bildwelt voller Figuren, Pflanzen und rätselhafter Objekte – ein malerischer Kosmos zwischen Traum, Erinnerung und archaischer Fantasie.
Im Zentrum des Gemäldes „Humming off key“ (2025) sitzt auf einem Klapphocker eine dunkle, silhouettenhafte Gestalt. Sie trägt hochhackige Stiefel, ihr Körper wirkt zugleich menschlich und fremd. Der Unterleib erinnert an eine weibliche Figur, ein rotes Detail markiert den Mittelpunkt des Körpers.
Galerie bei der Albertina ▪ Zetter: Markus Prachensky prägt den Wiener Kunstfrühling 2026 mit einer Ausstellung, die gestische Abstraktion, expressive Farbe und österreichische Nachkriegskunst eindrucksvoll in den Mittelpunkt stellt.
Mit „Neuheiten im Frühling & Markus Prachensky“ präsentiert die Galerie bei der Albertina ▪ Zetter in Wien vom 9. März bis 25. April 2026 eine konzentrierte Ausstellung zentraler Werke von Markus Prachensky sowie ausgewählter Positionen der Klassischen Moderne und der österreichischen Avantgarde. Im Fokus… Weiterlesen
In Wien eröffneten in der zweiten Märzwoche 2026 zahlreiche Galerien neue Ausstellungen und präsentierten ein breites Spektrum aktueller künstlerischer Positionen – von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Malerei und Installation.
Galerien der Wiener Innenstadt zeigten unter anderem neue Positionen der österreichischen und internationalen Kunst. In der Galerie bei der Albertina – Zetter wurde eine Ausstellung mit Arbeiten von Markus Prachensky präsentiert, während die benachbarte Galerie Kovacek & Zetter ihre… Weiterlesen
Wien zeigt sich beim Vienna City Gallery Walk nicht laut, sondern konzentriert. Der Vienna City Gallery Walk 2026 setzt weniger auf Spektakel als auf Bewegung – durch Räume, Positionen und Haltungen. Vom 20. bis 25. April öffnen über 50 Galerien und Institutionen ihre Türen und fügen sich zu einem dichten, urbanen Parcours der Gegenwartskunst.
Wer einmal mit den alten Wiener Straßenbahnen gefahren ist, erinnert sich. Im Winter diese unmittelbare Wärme, die von den Heizsträngen entlang der Sitze aufstieg. Man rückte näher… Weiterlesen
Die Auktion Alter Meister, Teil der Classic Week, am 28. April im Dorotheum umfasst eine Auswahl von Werken, deren Geschichten ebenso fesselnd sind wie die dargestellten Motive selbst.
Außergewöhnlich ist ein Fragment einer Maria Magdalena aus der Hand der gefeierten Barockmalerin Artemisia Gentileschi. Es handelt sich um eine eigenhändige Version eines gleichnamigen Gemäldes im Palazzo Pitti in Florenz und datiert in Artemisias frühe Florentiner Schaffensperiode zwischen 1615 und 1618.
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