Der Zugang führt am Rennweg durch das Wappen- und initialengeschmückte Mitteltor in den Ehrenhof und von dort in den Marmorsaal. Die Funktion des Unteren Belvedere war die eines Wohnschlosses, während das Obere Belvedere repräsentativen Zwecken diente. Außerdem barg das Untere Belvedere die Gemäldesammlung, die Bibliothek sowie die Antikensammlung des Prinzen. Diese Sammlungen wurden nach seinem Tod (1736) veräußert.
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„Was zwischen uns wächst“: Wenn Feminismus und Ökologie in Wien eine neue Sprache finden
In Wien öffnet sich vom 4. Dezember 2025 bis 22. Jänner 2026 in den SOHO STUDIOS im 16. Bezirk eine Ausstellung, die Feminismus und Ökologie als untrennbare Kräfte denkt. Unter dem Titel „Was zwischen uns wächst“ werden künstlerische und wissenschaftliche Positionen zusammengebracht, um die Frage zu stellen: Wie kann mitten in der Klimakrise ein neues Leben möglich werden – mit Fürsorge, Widerstand und Verbundenheit?
Die Ausstellung… Weiterlesen
Wenn im Januar 2026 die Akademie Auktion ihre digitale Bühne öffnet, verbindet sich Kunst mit Verantwortung, Markt mit Solidarität. Die jährliche Onlineauktion der Akademie der bildenden Künste Wien findet von 9. bis 23. Januar 2026 statt und wird erneut in Kooperation mit dem Dorotheum Wien durchgeführt. Was hier verhandelt wird, ist mehr als der Zuschlag für ein Kunstwerk. Es ist ein stilles Bekenntnis zur sozialen Dimension der Kunst.
Die künstlerischen Arbeiten, die im Rahmen der Benefizauktion angeboten werden, können vom 21. bis 23.… Weiterlesen
Wien im Winter ist eine Stadt der Stille und der Schwere, eine Stadt, in der Kälte nicht nur meteorologisch, sondern kulturell gedacht wird. Hinter den Fassaden der Ringstraße, in den historischen Interieurs der Innenstadt, entfaltet sich seit Jahrhunderten eine besondere Beziehung zur Wärme – nicht allein zur physischen, sondern zur erzählerischen, zur materiellen. Teppiche gehören hier nicht zur Dekoration, sondern zur Architektur des Lebens. Sie speichern Geschichte, Handwerk und Zeit.
In diesem Geist lädt die Austria Auction… Weiterlesen
Das Leopold Museum beherbergt einige der herausragendsten Beispiele österreichischer Malerei des Biedermeiers, des Realismus und des Stimmungsimpressionismus. Nun gelangen über 100 Werke aus einem überaus abwechslungsreichen Jahrhundert österreichischer Kunst zur Schau, teilweise zum ersten Mal.
Als das Plakat die Straße eroberte
Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Wien erstmals farbige Großplakate im öffentlichen Raum erschienen, sorgten sie für Staunen – und für Aufregung. Bilder traten aus dem Salon auf die Straße, warben laut, sichtbar und für alle. Was heute selbstverständlich wirkt, galt damals als Störung des Stadtbildes: zu bunt, zu direkt, zu präsent.
Gerade diese frühe Irritation markiert den Beginn der modernen Reklame. Das Plakat wurde zum öffentlichen Medium – und zur Bühne einer neuen visuellen Kultur. Die… Weiterlesen
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