Wien Museum – Geschichte, Gründung, Stil und Künstler
Wien Museum – Geschichte, Gründung, Stil und Künstler
Dienstag bis Sonntag & Feiertag, 10 bis 18 Uhr24.12. und 31.12.: 10 bis 14 UhrGeschlossen: 1.1., 1.5. und 25.12.
Eintrittspreise Erwachsene EUR 8,-
Wien Museum – Geschichte, Gründung, Stil und Künstler
Das Wien Museum ist eine zentrale Institution zur Bewahrung und Vermittlung der Geschichte, Kunst und Kultur Wiens. Es wurde 1959 gegründet und zählt heute zu den bedeutendsten Stadtmuseen Europas. Die Initiative zur Gründung ging auf die Stadt Wien zurück, die ein Museum schaffen wollte, das die vielschichtige Geschichte der Stadt dokumentiert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht. Das Museum versteht sich als „Gedächtnis der Stadt“ und spiegelt Wiens Entwicklung von der römischen Siedlung bis zur modernen Metropole wider.
Die historischen Wurzeln des Museums reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Bereits 1887 wurde das „Historische Museum der Stadt Wien“ als Vorgängerinstitution gegründet. Es diente der Sammlung und Bewahrung historischer Objekte, die eng mit der Stadtgeschichte verbunden waren. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs die Sammlung kontinuierlich, bis schließlich 1959 das Wien Museum in seiner heutigen Form ins Leben gerufen wurde.
Architektonisch ist das Haupthaus des Wien Museums am Karlsplatz ein typisches Beispiel der Moderne der 1950er Jahre. Entworfen wurde es vom Architekten Oswald Haerdtl, einem Schüler von Josef Hoffmann. Der nüchterne, sachliche Bau setzt klare Akzente und stellt die Ausstellungsobjekte in den Vordergrund. Mit dem Zubau und der Generalsanierung, die 2024 abgeschlossen wurden, erhielt das Haus eine moderne Erweiterung, die Funktionalität und Ästhetik vereint und den Geist der Bauhaus-Ära respektvoll aufgreift.
Das Wien Museum widmet sich epochenübergreifend der Antike, dem Mittelalter, der Renaissance, dem Barock, der Gründerzeit, dem Jugendstil, der Moderne und der Gegenwart. Es vereint bedeutende Kunstwerke, Alltagsobjekte, Fotografien und archäologische Funde. Besonders hervorzuheben sind Werke von Künstlern wie Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Richard Gerstl und Rudolf von Alt. Auch das berühmte Modell des historischen Wien und Sammlungen zum Wiener Wohn- und Alltagsleben bieten einen einzigartigen Einblick in die Stadtgeschichte.
Heute wird das Wien Museum von Matti Bunzl geleitet. Als Direktor verfolgt er das Ziel, das Museum als offenes Haus für alle Wienerinnen und Wiener sowie internationale Besucherinnen und Besucher zu positionieren. Mit innovativen Ausstellungen, partizipativen Projekten und digitalen Angeboten öffnet sich das Museum neuen Zielgruppen und trägt so zur lebendigen Auseinandersetzung mit der Geschichte und Identität Wiens bei.
Das Wien Museum ist mehr als ein Ort der Vergangenheit – es ist ein lebendiges Forum der Stadtgeschichte, das Tradition und Moderne miteinander verbindet.
| Termine des Veranstalter! |
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Lehner Kunstauktionen zeigt im Februar 2026, dass Qualität nicht zwangsläufig im Hochpreissegment verankert sein muss – unter dem Titel „Highlights im Fokus“ versammelt das Wiener Haus Werke mit kunsthistorischer Tiefe in einem bewusst zugänglichen Schätzpreisrahmen.
Was hier präsentiert wird, ist keine beiläufige Auswahl, sondern eine präzise kuratierte Spannweite zwischen österreichischer Moderne, Nachkriegspositionen und internationaler Gegenwart.
Ein expressives „Stillleben mit Früchten und Blumen“ von Roland Ladwig eröffnet den… Weiterlesen
Ein Bild findet Gnade
Manchmal genügt ein leiser Blick in die Geschichte, um die Gegenwart neu zu vermessen. Bei Maximilian Prüfer führt dieser Blick weit zurück, bis zu jenem seltenen Punkt, an dem Kunst und Wissenschaft einander nicht ausschließen, sondern gegenseitig erhellen. Will man nach einer Tradition suchen, in die sich seine Arbeit einschreibt, landet man unweigerlich bei Leonardo da Vinci – bei jenem Typus des forschenden Künstlers, für den Erkenntnis und Gestaltung ein und dasselbe sind.
In der Galerie Lisa Kandlhofer eröffnet am 22. Januar 2026 die Einzelausstellung „Domi Reversi“ von Paco Koenig. Gezeigt wird die Ausstellung vom 23. Januar bis 20. Februar 2026. Malerei erscheint hier nicht als Ziel oder fertiges Bild, sondern als Zustand – als Bewegung der Rückkehr, der Sammlung und der erneuten Verortung.
Zwischen Berlin und der nördlichen Ägäis liegt bei Paco Koenig kein geografischer Gegensatz, sondern ein innerer Takt. Aufgewachsen zwischen urbaner Dichte und sommerlicher… Weiterlesen
Michaelina Wautier – eine Wiederentdeckung im Kunsthistorischen Museum Wien
Eine außergewöhnliche Ausstellung bringt im Herbst 2025 eine fast vergessene Meisterin zurück ins Rampenlicht: Das Kunsthistorische Museum in Wien präsentiert in Zusammenarbeit mit der Royal Academy of Arts, London, das nahezu vollständige Werk von Michaelina Wautier. Diese Ausstellung würdigt eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 17. Jahrhunderts und eröffnet die seltene Gelegenheit, ihre Gemälde im direkten Dialog mit Größen wie Peter Paul Rubens und Anthonis van… Weiterlesen
OTTO SCHENKS KUNSTSAMMLUNG IM DOROTHEUM
Am 26. Februar 2026 werden Gemälde, Antiquitäten und persönliche Erinnerungsstücke aus der Sammlung des bedeutenden Schauspielers und Regisseurs Otto Schenk und seiner Frau Renée versteigert
Es ist eine Wohnung, die Geschichten erzählt. Am Wiener Rudolfsplatz, über Jahrzehnte Lebensmittelpunkt, Rückzugsort und Quelle der Inspiration, lebten und sammelten Otto und Renée Schenk - mit Neugier, Leidenschaft und einem feinen Gespür für die Kunst. Nach dem Tod von Otto Schenk, der als Schauspieler, Kabarettist,… Weiterlesen
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