Association Printemps du dessin mit Sitz in Paris organisiert das landesweite Festival für zeitgenössische Zeichnung in Frankreich und vernetzt Museen, FRACs und Kunstinstitutionen.
Association Printemps du dessin mit Sitz in Paris organisiert das landesweite Festival für zeitgenössische Zeichnung in Frankreich und vernetzt Museen, FRACs und Kunstinstitutionen.
Keine festen Öffnungszeiten. Als organisierende Kulturvereinigung ohne eigenen Ausstellungsraum nur projektbezogen tätig.
Die Association Printemps du dessin mit Sitz in Paris ist die operative Trägerstruktur eines landesweiten Netzwerks, das sich seit 2017 der Förderung und Sichtbarkeit der zeitgenössischen Zeichnung in Frankreich widmet. Im Zentrum ihrer Tätigkeit steht das Festival „Le Printemps du dessin“, das jährlich von März bis Juni Museen, Kunstzentren, FRACs, Kunsthochschulen und unabhängige Räume in ganz Frankreich miteinander verbindet.
Initiiert wurde das Format aus dem Umfeld der Drawing Now Art Fair, der ersten europäischen Messe für zeitgenössische Zeichnung. Maßgebliche Impulse gingen von Christine Phal und Carine Tissot aus, die mit der Drawing Society eine Plattform geschaffen haben, welche die Zeichnung als eigenständige künstlerische Disziplin stärkt. In diesem Kontext ist der Printemps du dessin als institutionell verankertes Netzwerk entstanden, das Ausstellungspraxis, Vermittlung und kunstpolitische Positionierung miteinander verbindet.
Die Association fungiert als koordinierende Organisation innerhalb dieses Ökosystems. Sie bündelt die Programme der teilnehmenden Institutionen, entwickelt übergreifende Kommunikationsstrategien und fördert die nationale wie internationale Sichtbarkeit der beteiligten Projekte. Unterstützt wird das Format unter anderem vom französischen Kulturministerium. Kooperationen bestehen mit dem Centre des monuments nationaux, der ADRA – Artothèques sowie mit regionalen und lokalen Partnern.
Inhaltlich versteht sich der Printemps du dessin als Plattform für die Vielfalt der zeitgenössischen Zeichnung. Präsentiert werden Arbeiten auf Papier, serielle Werkgruppen, konzeptuelle Positionen, experimentelle Druckgrafik sowie hybride Formen zwischen Animation, Installation und performativer Praxis. Die beteiligten Institutionen reichen von renommierten Häusern in Paris bis zu regionalen Kunstzentren in ganz Frankreich. Damit entsteht ein flächendeckendes Panorama, das die Zeichnung als eigenständigen Bereich innerhalb der Gegenwartskunst etabliert.
Die Association selbst unterhält keine eigene Sammlung. Ihr Profil ist programmatisch und strukturell ausgerichtet. Sie vernetzt öffentliche Sammlungen, kuratorische Teams und Künstler und schafft Rahmenbedingungen für Ausstellungen, Konferenzen und Vermittlungsformate. Ziel ist die nachhaltige Stärkung der Zeichnung im musealen Kontext ebenso wie im erweiterten Kunstmarkt.
Zeitlos positioniert sich die Association Printemps du dessin als kultureller Akteur zwischen Messe, Institution und kulturpolitischem Diskurs. In enger Verbindung zur Drawing Society und zur Drawing Now Art Fair trägt sie dazu bei, Frankreich als zentralen Standort für zeitgenössische Zeichnung zu profilieren. Das Netzwerkmodell des Festivals verbindet nationale Struktur mit regionaler Vielfalt und macht die Linie zum verbindenden Element einer gesamten Kunstlandschaft.
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