Lot 609 D – Man Ray, „Strelitzien“, 1940er-Jahre
Der Vintage-Gelatinesilberabzug (26,6 x 19,5 cm) lässt die surrealistische Handschrift Man Rays aufleuchten. Die florale Form erscheint beinahe wie eine abstrakte Skulptur, voller Rhythmus und geheimnisvoller Spannung. Dieses Werk wird mit 8.000 bis 10.000 Euro geschätzt.
Bernd und Hilla Becher, „Wassertürme“, 1963–1978
Vier Vintages, hochglänzende Gelatinesilberabzüge auf Agfa-Papier, entfalten die radikale Typologie der Bechers. Ihre Wassertürme erheben sich wie stille Monumente der Industriearchitektur, streng, seriell und voller analytischer Schönheit. Der Schätzpreis liegt bei 30.000 bis 40.000 Euro.
Ólafur Eliasson, „The Hut Series“, 2012
Die 56-teilige C-Print-Arbeit auf Aludibond (Einzelmaße 24,9 x 37,8 cm, Installation 226,8 x 357,2 cm) zeigt Eliassons Blick auf räumliche Wiederholungen und farbliche Atmosphären. Die Serie erscheint wie ein rhythmisches Spiel zwischen Natur, Konstruktion und Wahrnehmung. Der Schätzpreis beträgt 30.000 bis 40.000 Euro.
NASA, „Man on the Moon“, 1969
Die fünf Vintages, C-Prints auf Kodak-Papier (26,6 x 34,2 cm), gehören zu den eindrucksvollsten Dokumenten menschlicher Entdeckungslust. Die Aufnahmen stammen aus dem Jahr der ersten Mondlandung und sind in einer originalen Ledermappe präsentiert, begleitet von historischem Material. Der Schätzpreis liegt bei 30.000 bis 40.000 Euro.