Zu den Höhepunkten zählen mehrere Silberobjekte, ausgeführt von der Wiener Werkstätte, darunter die elegante Kammschale von 1923 (Schätzwert € 15.000–25.000) sowie ein Haarkamm mit ornamentalem Aufsatz von 1909 (€ 10.000–20.000).Zwei frühe Blumenkörbchen im charakteristischen Gitterdekor (vor 1906; € 9.000–15.000) zeigen Hoffmanns frühe geometrische Klarheit, während eine Deckeldose von 1908 (€ 6.000–10.000) und die seltene Henkelkanne von 1919 (€ 4.000–6.000) den Übergang zu einer stärker konstruktiven Formensprache sichtbar machen. Ergänzt wird dieses Spektrum durch einen Goldring mit Perlen aus dem Jahr 1912 (€ 15.000–25.000), der sich durch florale Formen auszeichnet. Ein besonderes Ensemble bildet zudem das große Besteckservice „Pott 86“ aus Sterlingsilber von 1955 (€ 20.000–30.000), das Hoffmanns spätes Werk und seine bis zuletzt anhaltende Hinwendung zu klar gegliederten, technisch durchdachten Lösungen veranschaulicht.
Unter den Möbelstücken: Die ikonische Sitzmaschine (€ 12.000–20.000), entworfen 1905, dokumentiert eindrucksvoll Hoffmanns Suche nach funktionaler Strenge und formaler Präzision.