Josef Hoffmann, "Haarkamm", Modell: G 1099, Entwurf: 1909, Ausführung: Eugen Pflaumer, Gablonz, für die Wiener Werkstätte, Schätzwert € 10.000-20.000
Josef Hoffmann, "Haarkamm", Modell: G 1099, Entwurf: 1909, Ausführung: Eugen Pflaumer, Gablonz, für die Wiener Werkstätte, Schätzwert € 10.000-20.000 – Mit freundlicher Genehmigung von: dorotheumAT / Dorotheum Wien

Was: Auktion

Wann: 16.12.2025

Hoffmann-Festspiele

Die Jugendstil-Auktion am 16. Dezember präsentiert die gesamte Bandbreite von Josef Hoffmanns Schaffen

Mit einer außergewöhnlich großen Auswahl von mehr als 40 Objekten von Josef Hoffmann bietet das Dorotheum bei der Jugendstil-Auktion am 16. Dezember 2025 einen Überblick über das vielseitige Werk des Mitbegründers der Wiener Werkstätte. Der Universalkünstler entwarf für alle Lebensbereiche – von Architektur über Interieur bis hin zu Schmuck –, ganz im Sinne des Gesamtkunstwerks. Die Spannbreite der Auktion reicht von den Anfängen der Wiener Werkstätte bis hin zu Arbeiten der fünfziger Jahre – ein gesamtes Panorama des Hoffmann’schen Formwillens.

 

 josef hoffmann aufsatz mit henkeln wiener werkstaette 1925 vor 1929 9903902   Josef Hoffmann, "Aufsatz" mit Henkeln, Wiener Werkstätte, 1925/vor 1929 Alpaka, versilbert, Schätzwert € 12.000-18.000
 Josef Hoffmann, Ring aus Gold mit Perlen, Modellnummer: G 1527, Wiener Werkstätte, 1912, Schätzwert € 15.000-25.000
josef hoffmann aufsatz mit henkeln wiener werkstaette 1925 vor 1929 9903902 Josef Hoffmann, "Aufsatz" mit Henkeln, Wiener Werkstätte, 1925/vor 1929 Alpaka, versilbert, Schätzwert € 12.000-18.000 • Josef Hoffmann, Ring aus Gold mit Perlen, Modellnummer: G 1527, Wiener Werkstätte, 1912, Schätzwert € 15.000-25.000 – Mit freundlicher Genehmigung von: dorotheumAT / Dorotheum Wien

Zu den Höhepunkten zählen mehrere Silberobjekte, ausgeführt von der Wiener Werkstätte, darunter die elegante Kammschale von 1923 (Schätzwert € 15.000–25.000) sowie ein Haarkamm mit ornamentalem Aufsatz von 1909 (€ 10.000–20.000).Zwei frühe Blumenkörbchen im charakteristischen Gitterdekor (vor 1906; € 9.000–15.000) zeigen Hoffmanns frühe geometrische Klarheit, während eine Deckeldose von 1908 (€ 6.000–10.000) und die seltene Henkelkanne von 1919 (€ 4.000–6.000) den Übergang zu einer stärker konstruktiven Formensprache sichtbar machen. Ergänzt wird dieses Spektrum durch einen Goldring mit Perlen aus dem Jahr 1912 (€ 15.000–25.000), der sich durch florale Formen auszeichnet. Ein besonderes Ensemble bildet zudem das große Besteckservice „Pott 86“ aus Sterlingsilber von 1955 (€ 20.000–30.000), das Hoffmanns spätes Werk und seine bis zuletzt anhaltende Hinwendung zu klar gegliederten, technisch durchdachten Lösungen veranschaulicht.

Unter den Möbelstücken: Die ikonische Sitzmaschine (€ 12.000–20.000), entworfen 1905, dokumentiert eindrucksvoll Hoffmanns Suche nach funktionaler Strenge und formaler Präzision.

 

 

Tags: Josef Hoffmann, Silber, Jugendstil, Wiener Werkstätte

JUGENDSTIL & ANGEWANDTE KUNST DES 20. JAHRHUNDERTS

DATUM

16. Dezember 2025, 14 Uhr

BESICHTIGUNG

8. – 16. Dezember

Palais Dorotheum

Dorotheergasse 17

1010 Wien

EXPERTE

Dr. Magda Pfabigan