Ein anderer Akzent wird mit einem „Fine Qashqai with purple silk weft“ gesetzt, 201 x 121 cm, Persien, datiert 1324 (1906). Die violette Seide im Schuss verleiht dem Stück eine subtile Tiefe, die sich erst im Licht entfaltet. Es ist ein Teppich, der Intimität erzeugt, nicht Repräsentation. Starting bid: € 1,500.
Zwischen Teppich und Textilkunst bewegt sich die „Large Ottoman Embroidery with silver and metal threads“, 260 x 180 cm, Türkei, zweite Hälfte 19. Jahrhundert. Metall- und Silberfäden durchziehen die Fläche wie ein leiser Glanz, der weniger prunkt als erzählt. Starting bid: € 3,000.
Ein bewusstes Gegenstück bildet der „Signed silk Hereke (24 x 24 knots per sqcm)“, 66,5 x 43 cm, Türkei, zweite Hälfte 20. Jahrhundert. In seiner Dichte und Präzision ist er weniger Raumkörper als konzentrierte Essenz osmanischer Hoftradition. Die Signatur verankert ihn in der Geschichte der Manufaktur. Starting bid: € 2,000.