Auktionen in Heidelberg entfesselt mit der 304. Auktion am 6. und 7. März 2026 ein Panorama der Kunstgeschichte, das von frühkykladischer Archaischheit bis zur vibrierenden Nachkriegsmoderne reicht – ein Ereignis, das den Markt in einem einzigen Atemzug durch Jahrtausende führt.
Am Freitag und Samstag, 6.–7. März 2026, beginnt jeweils ab 10 Uhr eine Versteigerung, die Alte und Neue Kunst aus süddeutschen Privatsammlungen vereint. Malerei, Graphik, Plastik, Asiatika, Antiquarisches, Schmuck, Möbel und Sammlerobjekte verdichten sich zu einem Parcours durch Epochen und Stile. Die Vorbesichtigung läuft vom 28. Februar bis 5. März und öffnet das Tor zu einer Auswahl, die museale Qualität mit marktwirtschaftlicher Spannung verbindet.
Im Zentrum der Moderne steht Günther Uecker mit „Kathedrale“, einem großen signierten Nagel-Prägedruck von 2000 € 15000-16000. Das Werk bündelt jene asketische Radikalität, mit der Uecker seit Jahrzehnten die Oberfläche zum spirituellen Raum erhebt. Daneben behauptet sich Fritz Winter mit einem signierten Ölgemälde von 1959 – eine Erinnerung an die lyrische Abstraktion der Nachkriegszeit, die Farbe als existenzielles Ereignis begreift.