Nun wird dieses Lebenswerk in drei Auktionen bei Christie’s London angeboten: eine Evening Sale am 5. März 2026, eine Day Sale am 6. März sowie eine Online Sale vom 25. Februar bis 12. März. Mit dem Tod von Roger Vanthournout im Jahr 2005 und Josette im Jahr 2025 schließt sich ein Kreis – doch ihre Sammlung tritt in einen neuen, internationalen Dialog.
Was bleibt, ist das Vermächtnis zweier Sammler, die Kunst nicht horteten, sondern lebten. Eine Sammlung als Ausdruck von Neugier, Disziplin und Leidenschaft – und als Erinnerung daran, dass große Kunst immer auch ein Entwurf des eigenen Lebens ist.
Wohnraum in der Residenz von Roger und Josette Vanthournout in Izegem.
Links auf dem Beistelltisch neben dem Sofa steht Pablo Gargallos Bronze Petite bacchante von 1932 (Schätzung: £20.000–30.000). Darüber hängt Robert Mangolds Triptychon Curved Plane / Figure VII (Study B) aus den Jahren 1995–96 (£180.000–250.000).
In der rückwärtigen Wandnische befinden sich, von links nach rechts, oben: Juan Gris, Le citron, 1925 (£150.000–200.000); James Ensor, Le parasol, 1880 (£30.000–50.000); Pablo Picasso, Nu debout et femmes assises, 1939 (£3.000.000–5.000.000); Fernand Khnopff, Etude de femme, um 1910 (£50.000–70.000); Yves Tanguy, Hérédité des qualités acquises, 1936 (£300.000–500.000); sowie eine Zeichnung von Alberto Giacometti.
Darunter: Jean (Hans) Arp, Squelette d’oiseau, 1947 (£40.000–60.000); Jacques Lipchitz, Jeune fille à la tresse, 1914 (£400.000–700.000); Joan Miró, Tête, 1970 (£80.000–120.000); eine Bronze von Henri Laurens; sowie Pablo Gargallo, Hommage à Chagall, 1933 (£80.000–120.000).
Auf dem Couchtisch befinden sich im Uhrzeigersinn: Antony Gormley, IRON BABY, 1999 (£180.000–250.000); Ettore Spalletti, Untitled (blue vase) (£10.000–15.000); Henry Moore, Two Piece Reclining Figure: Thin, 1976 (£30.000–50.000); sowie César, Le Sein (The Breast), 1967 (£3.000–5.000).