Jan van Goyen (1596–1656), Hafenszene mit Segelbooten und Dordrecht im Hintergrund, 1655, Öl auf Holz, tonale Flusslandschaft der niederländischen Barockmalerei.
Jan van Goyen – Hafenszene mit Dordrecht (1655) | Alte Meister Auktion Zürich – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Was: Auktion

Wann: 20.03.2026 - 24.03.2026

Koller Auktionen Zürich eröffnet das Auktionsjahr 2026 mit einer hochkarätigen März-Auktion, die Alte Meister, antike Skulpturen, Textilkunst, Bücher und Autographen vereint. Die Auktionsserie vom 25. bis 27. März 2026 macht Zürich erneut zum internationalen Treffpunkt für Sammler, Museen und Kunsthistoriker – ein konzentriertes Ereignis, das den Kunstmarkt im deutschsprachigen Raum nachhaltig prägt.

Den atmosphärischen Höhepunkt der Auktion Gemälde Alter Meister am 27. März 2026 bildet Jan van Goyens 1655 datierte „Hafenszene mit Dordrecht im Hintergrund“. Das bedeutende Werk der niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts steht exemplarisch für die Qualität der Alten Meister bei Koller Auktionen und verbindet kunsthistorische Relevanz mit sammlerischer Attraktivität.

Der Blick öffnet sich weit über das Wasser. Segelboote liegen ruhig im Hafen, Fischer beugen sich über ihre Netze, Pfähle strukturieren die horizontale Weite. Dordrecht erscheint im Dunst des Horizonts. Darüber spannt sich ein monumentaler Himmel – wolkenschwer und lichtdurchzogen – das eigentliche Zentrum der Komposition.

Mit einer reduzierten Palette aus Braun-, Grau- und gebrochenen Blautönen verdichtet Van Goyen die Atmosphäre zu einer geschlossenen tonalen Einheit. Details treten zurück, Stimmung wird zur Hauptsache. Landschaft entsteht hier nicht als topografische Beschreibung, sondern als Empfindung – eine Modernität, die das Werk bis heute überraschend zeitgenössisch wirken lässt.

Die 1655 datierte „Hafenszene mit Dordrecht im Hintergrund“ wird mit einer Schätzung von CHF 200 000 bis 350 000 aufgerufen.

Als Van Goyen dieses Gemälde schuf, befanden sich die Niederlande im Goldenen Zeitalter. Nicht der Adel dominierte die Kultur, sondern ein selbstbewusstes Bürgertum aus Kaufleuten und Regenten. Kunst wurde für private Wohnräume geschaffen und war Ausdruck wirtschaftlicher Stärke sowie gesellschaftlicher Identität.

Jan van Goyen – Hafenszene mit Dordrecht | Alte Meister Auktion | Koller
Salomon van Ruysdael (1600–1670), Flusslandschaft mit Segelbooten und Dorf am Ufer, niederländische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts unter weitem Himmel.
Jan van Goyen – Hafenszene mit Dordrecht | Alte Meister Auktion | Koller • Salomon van Ruysdael (1600–1670), Flusslandschaft mit Segelbooten und Dorf am Ufer, niederländische Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts unter weitem Himmel. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Diese Epoche war zugleich von Unternehmergeist und Spekulation geprägt. Aktien der Ostindien-Kompanie, Immobilien und selbst Tulpenzwiebeln wurden zu Anlageobjekten. Auch Van Goyen beteiligte sich an solchen Geschäften und geriet wiederholt in finanzielle Schwierigkeiten. Während seine Landschaften Ruhe und Ordnung ausstrahlen, war sein eigenes Leben von wirtschaftlicher Unsicherheit begleitet.

Nach dem Westfälischen Frieden von 1648 wuchs das Selbstverständnis der jungen Republik. Die weiten Himmel, die dem Meer abgerungenen Polder und die Städte am Horizont wurden zu Sinnbildern dieses neuen Staates. Van Goyens Flussansichten sind daher mehr als Naturdarstellungen – sie sind Bild gewordener Ausdruck einer aufstrebenden Nation.

Zwei Künstler, zwei Handschriften

Im Zentrum der Alte-Meister-Auktion begegnen sich Jan van Goyen und Salomon van Ruysdael – zwei Protagonisten der niederländischen Landschaftsmalerei, deren Werke sich in feinen Nuancen unterscheiden.

Während Van Goyen seine Atmosphäre Ton in Ton verdichtet, arbeitet Ruysdael farbiger und konturierter. Seine „Flusslandschaft mit Segelbooten“, einst Teil der Sammlung des schottischen Grafen von Stair und in einer Schweizer Privatsammlung wiederentdeckt, gehört zur Reifephase des Künstlers. Seine Gemälde zeigen eine idealisierte Natur von zeitloser Ruhe und ausgewogener Harmonie.

Die „Flusslandschaft mit Segelbooten“ gelangt mit einer Schätzung von CHF 300 000 bis 500 000 zum Aufruf.

Antike Skulptur: Die Bartholoni-Venus

Ein Höhepunkt der Works-of-Art-Auktion am 26. März 2026 ist die sogenannte Bartholoni-Venus – ein römischer Marmortorso des 2. Jahrhunderts n. Chr. vom „Knidischen Typus“ aus Carrara-Marmor. Ikonografisch führt sie zurück auf Praxiteles’ Aphrodite von Knidos um 350 v. Chr., jenen Moment, in dem die Göttin erstmals vollständig nackt dargestellt wurde und die Kunstgeschichte nachhaltig veränderte.

Aphrodite von Knidos, Sammlung Ludovisi, römische Marmorkopie mit ergänztem Kopf, Armen, Beinen und Gewandstütze, antike Skulptur nach Praxiteles.
Aphrodite von Knidos, Sammlung Ludovisi, römische Marmorkopie mit ergänztem Kopf, Armen, Beinen und Gewandstütze, antike Skulptur nach Praxiteles. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH
Das 2. Jahrhundert n. Chr. markierte die Blütephase der römischen Kaiserzeit. Unter Herrschern wie Hadrian oder Antoninus Pius erreichte das Reich politische Stabilität, wirtschaftliche Stärke und kulturelle Selbstgewissheit. Rom verstand sich als Erbe Griechenlands und machte sich dessen Kunst bewusst zu eigen.

Berühmte Skulpturentypen wie die Aphrodite von Knidos wurden in Marmor reproduziert und schmückten Villen, Thermen und öffentliche Anlagen im gesamten Imperium. Solche Werke waren weit mehr als Dekoration: Sie waren Ausdruck von Bildung, Macht und ästhetischem Anspruch. Die Bartholoni-Venus steht exemplarisch für diese Epoche, in der Schönheit zugleich kulturelles Statement war.

Mit einer Schätzung von CHF 500 000 bis 800 000 zählt sie zu den bedeutendsten Offerten der März-Auktionen.

Neben ihrer klassischen Eleganz überzeugt die Skulptur durch ihre dokumentierte Provenienz – von Jean-François Bartholoni über das Château Sans-Souci bis zur Sammlung Henri E. Smeets und einer Ausstellung im Königlichen Schloss zu Warschau im Jahr 2023.
Antiker Venustorso aus Marmor, römische Kopie nach Praxiteles, Vorder- und Rückansicht der Aphrodite von Knidos, Fragment einer klassischen Skulptur.
Antiker Venustorso aus Marmor, römische Kopie nach Praxiteles, Vorder- und Rückansicht der Aphrodite von Knidos, Fragment einer klassischen Skulptur. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Koptische Textilien und ägyptische Kunst

Mit einem monumentalen koptischen Registerbehang aus Sheikh Abadeh (5.–7. Jahrhundert n. Chr.) präsentiert Koller ein museales Beispiel frühchristlicher Textilkunst aus Ägypten.

Diese Epoche war von kulturellem Wandel geprägt. Das Christentum hatte sich etabliert, spätantike Traditionen verbanden sich mit neuen religiösen Bildwelten. Koptische Textilien entstanden in Werkstätten, die antikes Handwerk mit christlicher Symbolik vereinten. Grossformatige Behänge wie dieser dienten liturgischen oder repräsentativen Zwecken und zeugen von einer hochentwickelten Textilkultur.

Monumentaler koptischer Registerbehang, Ägypten, wohl Sheikh Abadeh, 5.–7. Jahrhundert n. Chr., antike Tapisserie mit figürlichen und ornamentalen Darstellungen.
Monumentaler koptischer Registerbehang, Ägypten, wohl Sheikh Abadeh, 5.–7. Jahrhundert n. Chr., antike Tapisserie mit figürlichen und ornamentalen Darstellungen. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Der monumentale Registerbehang wird mit CHF 300 000 bis 500 000 geschätzt.

Die ägyptische Mumienmaske aus der ptolemäischen Epoche (ca. 500–200 v. Chr.) steht für die Verschmelzung griechischer und ägyptischer Traditionen nach Alexander dem Grossen. Vergoldete Kartonagemasken waren Ausdruck des Glaubens an Unsterblichkeit und zugleich Zeichen sozialen Status.

Sie wird mit CHF 20 000 bis 30 000 angeboten.

Auch die attische Grabstele aus pentelischem Marmor des 4. Jahrhunderts v. Chr. verweist auf eine gesellschaftliche Neuorientierung im klassischen Athen.

Die Grabstele gelangt mit einer Schätzung von CHF 20 000 bis 30 000 zur Auktion.

Ägyptische Mumienmaske aus Fayum, Spätzeit bis ptolemäische Epoche, ca. 500–200 v. Chr., stuckierte und bemalte Kartonage mit Vergoldung und figürlichen Darstellungen.
Attische Grabstele, Griechenland, 1. Drittel 4. Jahrhundert v. Chr., Relief aus pentelischem Marmor mit figürlicher Abschiedsszene und Palmettenbekrönung.
Ägyptische Mumienmaske aus Fayum, Spätzeit bis ptolemäische Epoche, ca. 500–200 v. Chr., stuckierte und bemalte Kartonage mit Vergoldung und figürlichen Darstellungen. • Attische Grabstele, Griechenland, 1. Drittel 4. Jahrhundert v. Chr., Relief aus pentelischem Marmor mit figürlicher Abschiedsszene und Palmettenbekrönung. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Flämische Meisterwerke und französisches Rokoko

Mit Pieter Brueghel d. J., Joachim Beuckelaer und Jan Lievens versammelt die Auktion bedeutende Positionen der flämischen und niederländischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts – einer Epoche, in der sich religiöse Umbrüche, wirtschaftlicher Aufschwung und ein neues bürgerliches Selbstverständnis unmittelbar in der Kunst spiegelten.

Pieter Brueghel d. J. (1564–1638), Allegorie des Herbstes, 1622, Öl auf Holz, signiert, herbstliche Dorflandschaft mit Bauern und Kirche
Pieter Brueghel d. J. (1564–1638), Allegorie des Herbstes, 1622, Öl auf Holz, signiert, herbstliche Dorflandschaft mit Bauern und Kirche – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Pieter Brueghel d. J. führt mit seiner 1622 datierten „Allegorie des Herbstes“ in eine Welt bäuerlicher Rituale und zyklischer Naturordnung. Solche Darstellungen waren mehr als Genre – sie verankerten das menschliche Leben im Rhythmus der Jahreszeiten und spiegelten zugleich eine Gesellschaft, in der Arbeit, Glaube und Gemeinschaft eng miteinander verbunden waren.
Das Werk wird mit einer Schätzung von CHF 300 000 bis 500 000 aufgerufen.

Pieter Brueghel d. J. (1564–1638), bäuerliche Herbstszene mit Weinlese und Dorflandschaft, Öl auf Holz, detailreiche Genredarstellung im Stil der flämischen Renaissance.
Joachim Beuckelaer (1533–1574/75), Das Urteil des Salomon, 1562, Öl auf Holz, signiert, alttestamentliche Szene mit König Salomon und Figurenstaffage der flämischen Renaissance.
Pieter Brueghel d. J. (1564–1638), bäuerliche Herbstszene mit Weinlese und Dorflandschaft, Öl auf Holz, detailreiche Genredarstellung im Stil der flämischen Renaissance. • Joachim Beuckelaer (1533–1574/75), Das Urteil des Salomon, 1562, Öl auf Holz, signiert, alttestamentliche Szene mit König Salomon und Figurenstaffage der flämischen Renaissance. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Joachim Beuckelaers dramatisches „Urteil des Salomon“ von 1562 entstand in einer Zeit konfessioneller Spannungen und politischer Unsicherheit in den Niederlanden. Seine bühnenhafte Inszenierung biblischer Themen verbindet moralische Belehrung mit sinnlicher Bildfülle – typisch für die Übergangszeit zwischen Renaissance und frühem Barock.
Die Schätzung liegt bei CHF 30 000 bis 50 000.

Jan Lievens, einst Werkstattgefährte Rembrandts, steht für jene Generation von Künstlern, die das Individuum und das Spiel von Licht und Atmosphäre in den Mittelpunkt rückten. Seine Landschaften und Figurenbilder spiegeln die wachsende psychologische Sensibilität des 17. Jahrhunderts.
Die angebotene Arbeit wird mit CHF 60 000 bis 80 000 taxiert.

Johann Heinrich Füssli, allegorische Szene mit Christian Rosenkreutz und zerstörter ewiger Lampe, 1803, Vorlage für William Sharp, literarisch inspirierte Historienmalerei des 19. Jahrhunderts.
Johann Heinrich Füssli, allegorische Szene mit Christian Rosenkreutz und zerstörter ewiger Lampe, 1803, Vorlage für William Sharp, literarisch inspirierte Historienmalerei des 19. Jahrhunderts. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Mit Johann Heinrich Füsslis „Das Grab des Rosicrucius“ von 1803 betritt die Auktion die Welt der Romantik. Um 1800 wandte sich die Kunst verstärkt dem Unbewussten, dem Traumhaften und der literarischen Imagination zu. Füsslis dramatische Lichtführung und seine theatralische Inszenierung stehen exemplarisch für diese geistige Bewegung.
Das Gemälde gelangt mit einer Schätzung von CHF 150 000 bis 250 000 zum Aufruf.

EO Alt: Johann Heinrich Füssli (1741–1825), Das Grab des Rosicrucius, 1803, dramatische Szene mit gepanzertem Wächter und zerstörter ewiger Lampe, literarisch inspirierte Historienmalerei.
François Boucher (1703–1770), Hochzeit von Ariadne und Bacchus auf der Insel Naxos, Grisaille, mythologische Szene mit Putti und antiker Architektur im Rokoko-Stil.
EO Alt: Johann Heinrich Füssli (1741–1825), Das Grab des Rosicrucius, 1803, dramatische Szene mit gepanzertem Wächter und zerstörter ewiger Lampe, literarisch inspirierte Historienmalerei. • François Boucher (1703–1770), Hochzeit von Ariadne und Bacchus auf der Insel Naxos, Grisaille, mythologische Szene mit Putti und antiker Architektur im Rokoko-Stil. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

François Bouchers Grisaille „Hochzeit von Ariadne und Bacchus“ führt schliesslich in das Frankreich des 18. Jahrhunderts. Im Zeitalter Ludwigs XV. wurde Kunst zum Instrument höfischer Eleganz und kultivierter Sinnlichkeit. Das Rokoko feierte Mythologie nicht als moralisches Lehrstück, sondern als Bühne für Leichtigkeit, Bewegung und raffinierte Erotik. Bouchers Komposition steht in enger Verbindung mit der dekorativen Kultur der Pariser Salons und der königlichen Manufakturen.
Die Arbeit wird mit CHF 200 000 bis 300 000 bewertet.

Vom Wert der Worte

Die Auktion Bücher & Autographen am 25. März 2026 bringt einen bislang unbekannten Dankesbrief von Franz Kafka an Carl Sternheim zum Aufruf. Darin schreibt Kafka: «Dass diese Entscheidung gerade von Ihnen kommt, ehrt mich besonders, sie ist mir wichtiger, als Sie denken können.»

Der Brief wird mit CHF 15 000 bis 20 000 geschätzt.

Historische Bücher und Autographen, seltene Erstausgaben und illustrierte Naturkundebände, Auktion Bücher & Autographen mit Franz Kafka Brief, 25. März 2026.
Historische Bücher und Autographen, seltene Erstausgaben und illustrierte Naturkundebände, Auktion Bücher & Autographen mit Franz Kafka Brief, 25. März 2026. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Das Angebot umfasst zahlreiche weitere Autographen und Bücher aus unterschiedlichsten Bereichen. Im Rilke-Jahr darf auch dieser Prager Dichter nicht fehlen. Ein eigenhändiges Manuskript seines berühmten Gedichts «Der Panther» widmete und schenkte er 1907 einer Unbekannten. Manchmal wird Literatur selbst zur Währung.

Weniger demütig schreibt Albert Einstein 1936 in einem Gratulationsbrief an seinen ältesten Sohn Hans Albert, der in Zürich promovierte: «Ich freue mich riesig, dass Deine Arbeit nun fertig geworden ist. Mit dem Drucker, der Dein Geschreibsel lesen muss, habe ich aber wirklich Mitleid.» Doch Einstein zeigt sich zugleich grosszügig: «Was das Institut an den Druckkosten nicht zahlt, das zahle ich. Ich habe genug Geld dafür in Zürich, das gar nicht besser verwendet werden könnte.»

Carstian Luyckx, barockes Stillleben mit Himmelsglobus, Tieren und Muscheln, Symbolik von Astronomie, Naturwissenschaft und Kunst, flämische Malerei des 17. Jahrhunderts.
Carstian Luyckx, barockes Stillleben mit Himmelsglobus, Tieren und Muscheln, Symbolik von Astronomie, Naturwissenschaft und Kunst, flämische Malerei des 17. Jahrhunderts. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Ornamente und Symbolik

Das „Stillleben mit Himmelsglobus“ von Carstian Luyckx wird mit CHF 25 000 bis 35 000 angeboten.

Das süddeutsche Kabinettschränkchen des 16. Jahrhunderts gelangt mit einer Schätzung von CHF 30 000 bis 50 000 zur Auktion.

 Carstian Luyckx  (1623–nach 1658) Stillleben mit Himmelsglobus.
Süddeutsches Kabinettschränkchen, 2. Hälfte 16. Jahrhundert, Holz teils ebonisiert mit Elfenbein-Intarsien, reich ornamentierter Renaissance-Kunstschrank mit Schubladen und Flügeltüren.
Carstian Luyckx (1623–nach 1658) Stillleben mit Himmelsglobus. • Süddeutsches Kabinettschränkchen, 2. Hälfte 16. Jahrhundert, Holz teils ebonisiert mit Elfenbein-Intarsien, reich ornamentierter Renaissance-Kunstschrank mit Schubladen und Flügeltüren. – Mit freundlicher Genehmigung von: kollerauktionen / Koller Auktionen AG, ZÜRICH

Im zweiten Teil der Versteigerung der Sammlung Embden wird ein süddeutsches Kabinettschränkchen mit kunstvollen Elfenbein-Intarsien angeboten. Dieses dicht verzierte Stück stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die heraldischen Figuren auf den schmalen Pilastern gehen auf den Nürnberger Künstler Virgil Solis (1514–1562) zurück, der eine Serie von neun Stichen historischen, biblischen und mythologischen Helden widmete. Auf dem Schränkchen finden sich Darstellungen von Julius Cäsar, Gottfried von Bouillon, Alexander dem Grossen, Karl dem Grossen, König David, König Artus und Josua. Auf der Rückseite erscheinen Judas Makkabäus, ein unbekannter Herrscher und Hektor.

Mit dieser März-Auktionsserie positioniert sich Koller Auktionen Zürich einmal mehr als führendes Haus für Alte Meister, Antike, Kunsthandwerk und rare Autographen im deutschsprachigen Raum.

Tags: Alte Meister, Salomon van Ruysdael, Jan van Goyen, Gemälde Alte Meister, Skulpturen, Antike, Textilen, ägyptische Kunst, Pieter Bruegel, Joachim Beuckelaer, Jan Lievens, Malerei, Johann Heinrich Füssli, François Boucher, Franz Kafka, Albert Einstein, Kunstmarkt, Autographen

Öffnungszeiten: Mo. - Fr. 9–12 Uhr und 13.30–18 Uhr. 
Öffnungszeiten während der Vorbesichtigung: durchgehend von 10–18 Uhr.