Mit Jackson Pollocks monumentalem „Number 7A, 1948“ eröffnet Bonnie Brennan bei Christie’s in New York eine Saison der Superlative – und setzt damit ein kraftvolles Signal für die Rückkehr der großen Meisterwerke auf den internationalen Kunstmarkt.
Die neue Botschaft der Christie’s-CEO liest sich wie ein Manifest für die Rückkehr der großen Sammlerleidenschaft. Im Zentrum steht die kommende Kunstauktion New York, bei der vom 18. bis 21. Mai einige der bedeutendsten Werke der Moderne und Gegenwartskunst aufgerufen werden. Bonnie Brennan beschreibt die aktuelle Saison als Phase außergewöhnlicher Dynamik mit starkem internationalen Interesse, wachsender digitaler Reichweite und herausragenden Ergebnissen für Einlieferer weltweit.
„I am delighted to report that the energy we saw across our auctions, online, and private sales last year has continued into 2026.“
Besondere Aufmerksamkeit erhält die spektakuläre Sammlung des verstorbenen Verlegers S.I. Newhouse. Christie’s präsentiert dort 16 Werke von Museumsrang, angeführt von Jackson Pollocks monumental wirkendem „Number 7A, 1948“. Das Werk gilt als erstes großformatiges Drip Painting des Künstlers, das jemals bei einer Auktion angeboten wird. Die Arbeit entstand in jener entscheidenden Phase ab 1947, in der Pollock die Abstraktion radikal neu definierte. Zuletzt war das Werk 1977 im Whitney Museum of American Art zu sehen.
Schätzung auf Anfrage
Masterpieces: The Private Collection of S.I. Newhouse, New York, 18. Mai
Jackson Pollock zählt bis heute zu den teuersten Künstlern des internationalen Kunstmarktes. Sein Gemälde „Number 17A“ von 1948 soll laut mehreren etablierten Medienberichten 2015 im Rahmen eines privaten Verkaufs rund 200 Millionen US-Dollar erzielt haben. Zu den höchsten öffentlich belegten Auktionsergebnissen gehört zudem „Number 19, 1948“, das 2021 bei Christie’s in New York für rund 58,4 Millionen US-Dollar versteigert wurde. Vor diesem Hintergrund gilt auch „Number 7A, 1948“ als eines der bedeutendsten Werke der kommenden Auktion.