VAN HAM versteigert am 20. November 2026 in Köln bedeutende Werke Alter Meister und des 19. Jahrhunderts. Zu den Höhepunkten der Fine-Art-Auktion zählen Gemälde von Michiel Sweerts, Joos de Momper, Herri met de Bles, Robert Zünd, Henri Lebasque und Franz Roubaud.
Museale Qualität und spannende Entdeckungen
Der Herbst bei Van Ham verspricht eine Auktion von besonderer Qualität: Am 20. November kommen herausragende Kunstwerke vom 16. Jahrhundert bis zum Impressionismus zum Aufruf. Neben einzelnen Meisterwerken von Herri met de Bles und Franz Roubaud stehen dabei auch Highlights aus bedeutenden Sammlungen, wie Joos de Momper aus der Sammlung Herbert Girardet und Henri Lebasque aus der Sammlung Robert Wallraf, im Mittelpunkt der Auktion.
Ein besonderes Highlight der kommenden Auktion sind die Arbeiten aus der Sammlung Herbert Girardet, die sich aus niederländischen und flämischen Meistern des 17. Jahrhunderts zusammensetzt. Schon Girardets Großvater machte seine Gemäldesammlung in einer privat geführten „Kunsthalle“ am Essener Stadtgarten der Öffentlichkeit zugänglich, und so wurden auch Werke aus der Sammlung von Herbst Girardet in der Vergangenheit mehrfach in Deutschland (u.a. im Wallraf-Richartz-Museum) und den Niederlanden öffentlich ausgestellt. Die nun bei Van Ham angebotenen Werke von Philips Wouwerman, Jan van Goyen, Joos de Momper und Cornelis van Poelenburch sind von herausragender Qualität und dürfen als wahre Meisterwerke bezeichnet werden. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei eine Winterlandschaft mit Figuren von Joos de Momper (Taxe: € 70.000 – 120.000). Das Gemälde war über mehrere Jahrzehnte hinweg in der Gemäldegalerie Berlin ausgestellt und besticht durch die Seltenheit des Motivs innerhalb von de Mompers Œuvre. Seine winterlichen Landschaften gehören zu den besonders reizvollen, zugleich aber seltenen Motiven des flämischen Meisters.