Tania Raschied eröffnet mit „Spuren“ einen Blick, der trifft wie ein plötzliches Innehalten vor der eigenen Endlichkeit – Fotografien, die Vergänglichkeit nicht erklären, sondern sichtbar machen, roh, ehrlich und von stiller Wucht.
Fotos als abstrakte Kompositionen, Mauern, Türen und Flächen als Träger von Zeit: In der Ausstellung „Spuren“ richtet Tania Raschied ihre Kamera auf jene Oberflächen, an denen Leben vorbeigezogen ist. Abdrücke von Menschen, von Natur und Witterung, Zeichen von Nutzung, Reparatur und Verfall verdichten sich zu… Weiterlesen