Produktion: Förderkreis des Museum Berggruen Berlin e.V. Kurator und Sprecher: Dr. Gabriel Montua, Leiter des Museum BerggruenProduzent: Ute K. Kiehn, Geschäftsführung Förderkreis des Museum Berggruen Berlin e.V.… Weiterlesen
Die Ausstellung »transcendental homeless centralnervous« versammelt rund 200 Arbeiten aus allen Werkphasen der Künstlerin, darunter auch Arbeiten aus dem Bestand der Sammlung Falckenberg. Auf drei Etagen des Sammlungsgebäudes werden Collagen der 70er und 80er Jahre über installative Arbeiten der 90er Jahre bis in die gegenwärtige Produktion gezeigt. Einen besonderen Hamburg-Bezug der Ausstellung leistet die Aufbereitung der Arbeit Endzeitgefühle, die 1982 im Rahmen der Woche der Bildenden Kunst entstand und ab 1986 für lange Zeit in einem U-Bahn-Tunnel der Linie U2 am Hauptbahnhof zu sehen war.
Astrid Kleins seit 1978 entstandenen Malereien, Collagen, Fotoarbeiten und Installationen hinterfragen, dekonstruieren und erneuern die Beziehung zwischen Bild und Text. Seit Anfang der Neunziger Jahre führt sie diese intensive Auseinandersetzung auch in ihren großformatigen Neonskulpturen und Lichtarbeiten fort. Die Form und das Schriftbild des Texts spielen in den Arbeiten eine mindestens so entscheidende Rolle wie dessen bildlicher Inhalt. Bereits während ihres Studiums an der Kölner Werkkunstschule entstehen Kleins erste Schriftbilder. Ende der 70er Jahre beginnt die Künstlerin adaptierte Fotos und Filmstills als Material für Collagen zu verwenden. Maßgeblich beeinflusst von der französischen Filmschule der Nouvelle Vague und dem Genre des Fotoromans, beschäftigt sich Klein in ihren Werken maßgeblich mit politischen Themen sowie der Darstellung der Frau in Medien und Film. Die Schrift wird von Klein dabei immer wieder als zentrales, formales Element verwendet: in ihren Collagen kombiniert und verfremdet sie eigene Texte mit denen von Philosophen, Wissenschaftlern und Schriftstellern.
Astrid Klein lebt und arbeitet in Köln, sie wurde für ihr Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, hierunter der Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste, Berlin (1997) sowie der KUNSTKÖLN-Preis im Jahr 2001 (heute Cologne Fine Art & Antiques-Preis). Von 1993 bis 2017 hatte die Künstlerin eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig inne.
Die Ausstellung ist eine Satelliten-Ausstellung der Triennale der Photographie Hamburg und wird ergänzt durch eine Präsentation von fotografischen Arbeiten aus der Sammlung Falckenberg.
Di – So 11 – 18 Uhr. Jeden 1. Do im Monat 11 – 21 Uhr.
Produktion: Förderkreis des Museum Berggruen Berlin e.V. Kurator und Sprecher: Dr. Gabriel Montua, Leiter des Museum BerggruenProduzent: Ute K. Kiehn, Geschäftsführung Förderkreis des Museum Berggruen Berlin e.V.… Weiterlesen
Anders Zorn: Schwedens Superstar in der Hamburger Kunsthalle
Ab dem 26. September 2025 widmet sich die Hamburger Kunsthalle in einer großen Ausstellung dem schwedischen Jahrhunderttalent Anders Zorn (1860–1920) – einem Künstler, der um 1900 zu den bekanntesten Malern der Welt zählte. Mit über 150 Werken – darunter berühmte Gemälde, selten gezeigte Aquarelle, meisterhafte Radierungen und plastische Arbeiten – wird Zorns Schaffen in einem repräsentativen Überblick gezeigt. Ein Ereignis, das… Weiterlesen
HELLO IMAGE – Die Inszenierung der Dinge
Ein erfolgreiches Produkt lebt von starken Bildern und ihrer Wirkung. In Kampagnen und Fotostrecken wird es gezielt in Szene gesetzt. Doch wie entsteht diese visuelle Sprache? Wie arbeiten Designer, Fotografen, Grafiker und Unternehmen zusammen? Wer prägt das Erscheinungsbild einer Marke – und wie kommt das bei uns an?
Mit der Ausstellung „Hello Image. Die Inszenierung der Dinge“ widmet sich die Hamburger Kunsthalle der faszinierenden Beziehung zwischen Design, Fotografie und… Weiterlesen
ModegalerieDer 1966 entworfene und 1985 eröffnete Bau des Kunstgewerbemuseums von Rolf Gutbrod wurde vom Architekturbüro Kuehn Malvezzi in einigen Teilen… Weiterlesen
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