Alles, was die beiden liebten und diskutierten, ist in dem Bild enthalten – Japonismus, Spanienmode, die Malerei der alten Meister und die Musik. Die Bilder Manets stehen nun im Mittelpunkt einer großen Ausstellung in der Kunsthalle Bremen. Sie untersucht die gemeinsamen Themen von Manet und Astruc und präsentiert Meisterwerke Manets neben den überraschenden Aquarellen und Skulpturen seines Freundes. Gemälde ihrer bekannten Zeitgenossen wie Henri Fantin-Latour, Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir veranschaulichen den weiteren künstlerischen Kontext.
Mit dieser Schau setzt die Kunsthalle Bremen die Reihe großer Ausstellungen zu französischen Malern des 19. Jahrhunderts wie Vincent van Gogh, Claude Monet, Gustave Caillebotte und Emile Bernard fort, die mit aktuellen Fragen zu berühmten Meisterwerken ein breites Publikum begeisterten. Das Musée d’Orsay in Paris, das Metropolitan Museum of Art in New York und viele weitere wichtige Sammlungen unterstützen die Ausstellung mit bedeutenden Leihgaben.
dienstags bis sonntags, 11–18 Uhr
montags geschlossen
Einzeltickets für Erwachsene: 8 €, ermäßigt 5 €Kinder bis 6 Jahre: freiFamilien (2 Erwachsene mit bis zu 4 Kindern): 20 €Gruppen ab 10 Personen: 5 € pro Person
Die Kunsthalle Bremen stellt mit der Ausstellung „Remix. Photographie – Fiktion und Wahrheit“ eine der drängendsten Fragen unserer Gegenwart: Kann man Bildern noch glauben, wenn künstliche Intelligenz, digitale Manipulation und Deep Fakes das Verhältnis zwischen Wirklichkeit und Darstellung grundlegend verändern?
Ab dem 25. Februar 2026 erweitert das Museum seine Sammlungspräsentation „Remix“ um vier Räume und widmet sich dort der Geschichte und Gegenwart der Photographie. Rund 75 Arbeiten führen durch unterschiedliche Positionen der… Weiterlesen
Venedig – diese schimmernde Stadt aus Wasser und Stein, ein Labyrinth aus Licht und Spiegelungen – wurde für Friedrich Nerly zu einer künstlerischen Heimat, zu einem unerschöpflichen Reservoir poetischer Motive. Der Teilnachlass des Malers, seit 1953 in der Kunsthalle Bremen bewahrt, erzählt von dieser tiefen Verbindung. Zahlreiche Zeichnungen dokumentieren die 41 Jahre, die er in der Lagune verbrachte: brillante Impressionen venezianischer Fenster, filigraner gotischer Architektur, eleganter schwarzer Gondeln und majestätischer Segelschiffe, die im… Weiterlesen
Rom, Tivoli und Olevano – allein diese drei Namen tragen den Duft der Geschichte in sich, den Klang jener alten Melodie, die seit der Romantik Künstler und Reisende gleichermaßen verführt. Für den deutschen Maler Friedrich Nerly (1807–1878) wurden diese Orte zum Sehnsuchtsraum, zum offenen Atelier unter südlicher Sonne. Seine „sonnendurchfluteten Zeichnungen und Aquarelle, welche er während seiner Reisen anfertigte“ sind jene kostbaren Fragmente einer Zeit, in der das Licht Italiens als Offenbarung galt. Sie dienten „später als Grundlage für Gemälde… Weiterlesen
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