Die winterliche Landschaft gehört seit der Romantik zu den stillen Projektionsflächen der Malerei, als Ort der Innerlichkeit, der Melancholie und des Lichts jenseits des Sichtbaren. In dieser kunsthistorischen Tradition verortet sich die aktuelle Ausstellung von Mattiesson, die den Winter nicht als bloße Naturerscheinung begreift, sondern als seelischen Zustand, als poetischen Raum zwischen Vergänglichkeit und Hoffnung.
Im Zentrum der gezeigten Arbeiten steht die Landschaftsmalerei als emotionaler Resonanzraum. Zarte Rosa-, Blau- und Weißtöne strukturieren die… Weiterlesen