Otto Dix malt, als würde er die Zeit anhalten, um ihr ins Gesicht zu sehen. Was in den 1920er- und 1930er-Jahren aus Krieg, sozialer Not und urbaner Erschöpfung entsteht, wirkt heute wie ein Echo: die stillen Verwüstungen einer Gesellschaft, die sich an Krisen gewöhnt hat und ihre Brüche in den Alltag trägt.
Bis zum 31. Mai 2026 öffnet das Museum Gunzenhauser einen konzentrierten Blick auf dieses Werk und zeigt eine neue Sammlungspräsentation, in deren Zentrum Otto Dix’ Landschaftsgemälde aus den Jahren 1933 bis 1945 stehen. Ergänzt wird diese… Weiterlesen