Meier-Denninghoff war die einzige Bildhauerin und Frau, die 1949 zu den Gründungsmitgliedern der… Weiterlesen
Die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch eine Vielfalt an Materialien, Medien und Methoden bestimmt. Gleichzeitig stand kaum eine Ära so unter dem Zeichen von Teilung und Zerrissenheit aber auch Erneuerung: „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft“ heißt diese Sammlungspräsentation der Neuen Nationalgalerie zur Kunst nach 1945 bis zur Jahrtausendwende.
Holocaust und Krieg, Aufbruch und Emanzipation, Kalter Krieg und Mauerfall führten zu Spannungen innerhalb der Gesellschaft sowie zu fundamentalen Neuausrichtungen in der bildenden Kunst. Titelgebend ist die radikale Performance des Wiener Aktionisten Günter Brus von 1970, in der er sich bis an seine körperlichen Grenzen dem Zug von Stahlseilen aussetzte. 14 Kapitel greifen zentrale künstlerische wie gesellschaftliche Themen des 20. Jahrhunderts auf, etwa die Frage nach Realismus und Abstraktion, Politik und Gesellschaft, Alltag und Pop, Feminismus, Identität oder Natur und Ökologie.
Die Ausstellung zeigt Gemälde, Objekte, Fotografien und Videoarbeiten aus der Bundesrepublik und der DDR, Westeuropa und den USA sowie künstlerische Entwicklungen aus den ehemaligen sozialistischen Staaten. Zu sehen sind Werke des Informel, der US-amerikanischen Farbfeldmalerei, des Realismus der 1970er-Jahre, der Pop- und Minimal Art ebenso wie der Konzeptkunst von Künstler*innen wie Marina Abramović, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Rebecca Horn, Valie Export, Wolfgang Mattheuer, Louise Nevelson, Bridget Riley, Pippilotti Rist oder Andy Warhol. Ergänzt wird die Präsentation schlaglichtartig um Werke von Künstlerinnen wie Kiki Kogelnik oder Ewa Partum, die bisher nicht in der Sammlung der Nationalgalerie vertreten sind.
PublikationZur Ausstellung erscheint ein Katalog.Audiowalk durch die AusstellungEin künstlerisch-experimenteller Audiowalk führt intuitiv durch die Ausstellung und erzählt von Künstler*innen, Momenten deutscher Vergangenheit und gesellschaftlichen Diskursen. Der Audiowalk kann als kostenfreie App heruntergeladen oder mit einem Leihgerät vor Ort genutzt werden.
Kuratorisches TeamDie Ausstellung wird kuratiert von Joachim Jäger, stellv. Direktor Neue Nationalgalerie, Maike Steinkamp, wissenschaftliche Mitarbeiterin Neue Nationalgalerie, und Marta Smolińska, Professorin für Kunstgeschichte an der Magdalena Abakanowicz Universität der Künste Poznań.
Mo geschlossenDi 10:00 - 18:00 UhrMi 10:00 - 18:00 UhrDo 10:00 - 20:00 UhrFr 10:00 - 18:00 UhrSa 10:00 - 18:00 UhrSo 10:00 - 18:00 UhrBitte beachten Sie die Sonderöffnungszeiten in der ersten Woche.
Meier-Denninghoff war die einzige Bildhauerin und Frau, die 1949 zu den Gründungsmitgliedern der… Weiterlesen
Kaum ein Medium hat unsere Wahrnehmung der Welt so nachhaltig verändert wie die Fotografie. Genau 200 Jahre nach ihren Anfängen richtet CO Berlin mit „200 Years and Counting“ den Blick nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn: Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz die Zukunft des fotografischen Bildes verändern wird. Die Ausstellung in Berlin wird damit zum Schauplatz einer internationalen Debatte über eines der prägendsten Medien unserer Zeit.
Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Fotografie veranstaltet CO… Weiterlesen
Bruce Gilden trifft mit „Why These?“ wie ein Blitz ins Gesicht – direkt, unerwartet und ohne Ausweichmöglichkeit. In der Ausstellung bei Fotografiska Berlin verdichtet sich seine Fotografie zu einem kompromisslosen Blick auf Menschen, der weder beschönigt noch erklärt, sondern konfrontiert.
Bruce Gildens Bilder verweigern jede Form von Distanz. Der harte Blitz, das unmittelbare Herangehen, die Nähe zum Motiv – all das erzeugt eine Intensität, die sich nicht abschwächen lässt. Gesichter erscheinen nicht als Oberfläche, sondern als verdichtete… Weiterlesen
Edward W. Godwin steht am Anfang dieser Ausstellung mit einem Möbel, das wie ein Manifest wirkt: dem Buffet von 1867, entworfen für William Watt in London – ein Objekt von strenger Eleganz, filigraner Konstruktion und beinahe architektonischer Klarheit, das die Geburt einer neuen ästhetischen Haltung ankündigt. Dieses Möbel ist mehr als ein Einrichtungsgegenstand. Es ist ein Statement, eine Bühne für das Leben als Kunstwerk – und damit der perfekte Auftakt für die Ausstellung „Edward W. Godwin und Oscar Wilde. Dandys Dekadenz… Weiterlesen
Die POSITIONS Berlin Art Fair 2026 ist in der Bewerbungsphase – Berlin bereitet sich auf einen der Höhepunkte des internationalen Kunstherbstes vor. Vom 10. bis 13. September 2026 verwandeln sich die historischen Hangars des Flughafens Tempelhof erneut in einen internationalen Treffpunkt für Galerien, Sammler, Kuratoren und Kunstliebhaber. Die Kunstmesse in Berlin zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen der Berlin Art Week und eröffnet bereits jetzt die Bewerbungsphase für Galerien aus aller Welt.
Die dreizehnte Ausgabe der… Weiterlesen
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