Moco Museum Amsterdam: Eine Hommage an die Meister der ModerneMoco Amsterdam widmet seine aktuelle Ausstellung den Meistern der Moderne – jenen Künstlern, die mit ihrer visionären Kraft nicht nur die Kunstwelt, sondern auch die Gesellschaft verändert haben. Mit "Modern Masters" feiert das Museum jene kreativen Köpfe, die den Mut hatten, neue Wege zu gehen und ihre Zeit durch Kunst zu hinterfragen.
"Moderne Kunst, die uns inspiriert, die Welt zu hinterfragen und auf eine bessere Zukunft zu hoffen." Mit diesem Leitgedanken zeigt das Moco Museum Werke, die Generationen von Kunstliebhabern geprägt haben. Die Künstler dieser Ausstellung gelten als Wegbereiter, deren Werke tief im kollektiven Gedächtnis verankert sind.
"Sie haben es gewagt, unsere Welt zu verändern, indem sie Werke schufen, die zeitlos geworden sind." Ihr Einfluss ist global – ihre Namen, ihre Ideen und ihre Bildsprache finden sich heute in Wohnungen, Museen und auf den Straßen weltweit wieder.
Andy Warhol ist eine der zentralen Figuren dieser Hommage. "Als Andy Warhol 1949 in New York ankam, begann er als Illustrator für Zeitschriften wie Vogue und Harper's Bazaar. Der hochhackige Schuh zog ihn sofort in seinen Bann." Inmitten einer von Konsum und Popkultur geprägten Gesellschaft entwickelte Warhol eine Bildsprache, die längst Kultstatus erreicht hat. "Heute verbinden wir die Kunst von Andy Warhol mit ikonischen Bildern von Marilyn Monroe, Gemälden von Campbell-Suppendosen, Bananen, Blumen und Prominentenporträts." Das Moco Museum zeigt mit Stolz Warhols Werke im Rahmen der "Modern Masters".
Jean-Michel Basquiat, der nur sieben Jahre lang professionell malte, bleibt unvergessen. "Mit seinem neoexpressionistischen Stil griff er sowohl westliche als auch nicht-westliche Kunsttraditionen auf, um seine eigene Herkunft und Identität hervorzuheben." Sein Durchbruch gelang ihm 1981, als er vom Street Artist zum international gefeierten Maler wurde. "Auf die Frage, wie er seine Kunst definiert, antwortete Basquiat: 'Königtum, Heldentum und die Straße'."
Keith Haring brachte seine Kunst direkt auf die Straßen New Yorks – spontan, klar, voller Energie. "Man sah sie auf der Straße, beim Umsteigen in der U-Bahn oder beim Tanzen bis zum Morgengrauen, prägnante Zeichnungen, die verkündeten: Keith Haring war hier!" Seine Figuren wie der Dog, das Radiant Baby oder der Dancing Man sind heute Ikonen der Street Art. "Kunst ist für alle da." – dieses Zitat Harings ist die Quintessenz seiner Philosophie.
Yayoi Kusama, eine der wichtigsten lebenden Künstlerinnen, verbindet ihre Kindheitserinnerungen mit ihrer künstlerischen Praxis. "Die zeitgenössische Künstlerin liebt [Kürbisse] wegen ihrer 'komischen Form, ihrer Wärme und weil sie fast menschlich wirken'." Ihre Installation im Moco Museum ist ein immersives Erlebnis – eine Welt aus gepunkteten Kürbissen, die nicht nur visuell, sondern auch emotional wirkt. "Mein Wunsch, Werke aus Kürbissen zu schaffen, ist ungebrochen. Ich habe immer noch den Enthusiasmus eines Kindes."
Die Ausstellung ist Teil einer sich ständig wandelnden Sammlung. "Unsere Sammlung zeigt Leihgaben und Werke aus der Moco Collection. Wir halten unsere Ausstellungen ständig in Bewegung, so dass jeder Besuch zu einem frischen Erlebnis wird." So wird jeder Besuch im Moco Museum zu einer Reise durch den Geist der Moderne – inspiriert von Künstlern, die es gewagt haben, die Welt zu sehen, wie sie sein könnte.