Michaelina Wautier – eine Wiederentdeckung im Kunsthistorischen Museum Wien
Eine außergewöhnliche Ausstellung bringt im Herbst 2025 eine fast vergessene Meisterin zurück ins Rampenlicht: Das Kunsthistorische Museum in Wien präsentiert in Zusammenarbeit mit der Royal Academy of Arts, London, das nahezu vollständige Werk von Michaelina Wautier. Diese Ausstellung würdigt eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 17. Jahrhunderts und eröffnet die seltene Gelegenheit, ihre Gemälde im direkten Dialog mit Größen wie Peter Paul Rubens und Anthonis van Dyck zu erleben.
„Das Kunsthistorische Museum widmet seine Herbstausstellung 2025 einer der wohl bedeutendsten Künstlerinnen des 17. Jahrhunderts: Michaelina Wautier.“
Wautier, die in den letzten Jahren zunehmend ins Interesse der Forschung gerückt ist, galt lange Zeit als geheimnisvolle Figur der Kunstgeschichte. Ihr Œuvre, das eine beeindruckende Vielfalt von religiösen Szenen über Genrebilder bis hin zu großformatigen Historienwerken umfasst, belegt eine außergewöhnliche künstlerische Bandbreite.
Die Schau in Wien zeigt, wie Wautier ihre Figuren mit psychologischer Tiefe ausstattete und eine unverwechselbare Handschrift entwickelte, die sie von ihren Zeitgenossen abhob. Gleichzeitig wird deutlich, wie eng sie mit dem kulturellen Milieu Antwerpens verbunden war, wo Rubens und van Dyck das Bild der Malerei des 17. Jahrhunderts prägten.
„Die Ausstellung bietet den Besucher*innen die einmalige Gelegenheit, nahezu das gesamte Oeuvre der Künstlerin auf Augenhöhe mit Zeitgenossen wie Peter Paul Rubens oder Anthonis van Dyck zu entdecken.“
Damit gelingt dem Kunsthistorischen Museum eine Ausstellung von internationaler Bedeutung, die Michaelina Wautier ihren verdienten Platz im Kanon der Kunstgeschichte zurückgibt. Für Wien wird sie zu einem kulturellen Höhepunkt des Jahres 2025, der gleichermaßen Kunstliebhaber, Forscher und ein breites Publikum ansprechen wird.