Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch begegnen einander im Albertinum Dresden in einem Moment äußerster Verdichtung – dort, wo Kunst beginnt, existenziell zu werden. Unter dem Titel „The Big Questions of Life“ öffnet sich ein Dialog, der nicht erklärt, sondern fragt: nach Leben und Tod, nach Nähe und Einsamkeit, nach dem, was bleibt, wenn Gewissheiten verschwinden.
Ab dem 8. Februar 2026 zeigt das Albertinum der Staatliche Kunstsammlungen Dresden erstmals eine große gemeinsame Ausstellung dieser beiden Künstlerpersönlichkeiten um 1900. Anlass ist der 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker, die am 8. Februar 1876 in Dresden geboren wurde.
Modersohn-Becker und Munch: zwei Lebensläufe, zwei Bildsprachen, zwei radikale künstlerische Wege, die sich über nationale Grenzen hinweg auf faszinierende Weise berühren. Ihre Werke stehen für eine existenzielle Auseinandersetzung mit dem Leben, der Natur, mit Zeit, Tod, Geburt, Einsamkeit und Nähe. In ihrer Bildsprache liegt eine emotionale Wucht, die bis heute berührt.
„Ihre Werke spiegeln eine existenzielle Auseinandersetzung mit dem Menschsein und der Natur; sie berühren durch Authentizität und emotionale Tiefe und stellen die großen Fragen des Lebens.“