Ein besonderer Glanzpunkt liegt auf den dekorativen Künsten, wo Namen wie Carl Fabergé, Carl Bolin, Ivan Khlebnikov, Theodor Lorie, Orest Kurlyukov, Nikolai Nemirov-Kolodkin und Sazikov mit ihrer meisterhaften Gold- und Silberschmiedekunst auftreten. Viele dieser Künstler waren Träger des Titels „Supplier to the Imperial Court“. Ihre Präsenz verleiht der Messe jene Atmosphäre vergangener Grandezza, die den Besucher sofort in eine Welt aristokratischer Eleganz versetzt.
Die zeitgenössische Sektion hingegen öffnet ein Fenster in die unmittelbare Gegenwart des russischen Kunstgeschehens. Über 50 Galerien zeigen Gemälde, Skulpturen, Fotografie, Druckgrafik und Installationen und verbinden Altmeister der Contemporary Art mit jungen Talenten, die frische Impulse in den Markt bringen. Die Veranstalter unterstreichen: "Apart from the core exhibition, a whole range of special projects will strive to fulfill the educational mission of familiarising the viewer with the latest trends and trajectories of both Russian and international modern-day avant-garde."
Auch die Schmuckkunst zeigt sich in vollendeter Finesse: traditionelle Techniken, patentierte Verfahren, handgefertigte Einzelstücke mit Paraiba-Turmalinen, Demantoiden, Smaragden, Diamanten, Rubinen und Saphiren. Die Kollektionen russischer Juweliershäuser wirken wie funkelnde Erzählungen aus anderen Zeiten.