Atmosphärische Messeansicht mit leuchtenden Kunstwerken und flanierenden Besuchern. Screenshot Video (c) rt-moscow.ru
Atmosphärische Messeansicht mit leuchtenden Kunstwerken und flanierenden Besuchern. Screenshot Video (c) rt-moscow.ru – Mit freundlicher Genehmigung von: ArtMoscow / Expo-Park Exhibition Projects

Wann: 22.04.2026 - 26.04.2026

International Art Fair ART MOSCOW – Frühlingserwachen der Kunst an der Central House of Artists, 22. April bis 26. April 2026

Mit dem ersten warmen Licht des Moskauer Frühlings öffnet die ART MOSCOW ihre Tore im Central House of Artists – ein Ort, der wie ein pulsierender Herzschlag die Kunstwelt der russischen Metropole belebt. Hier, an den breiten Ufern der Moskwa, entfaltet die Messe jenen unverwechselbaren Zauber, der Tradition, Moderne und Visionen zusammenführt. Die Veranstalter betonen voller Zuversicht: "Over 100 distinguished galleries will present collections of exceptional classical art, offering clear investment value for both private and institutional collectors." (Quelle: Art Moscow 2026 Press Release) Dieser Satz ist nicht nur ein Versprechen, sondern die komprimierte Essenz einer Messe, die seit Jahren zu den bedeutendsten Kunstereignissen des Landes zählt.

 

Atmosphärische Messeansicht mit leuchtenden Kunstwerken und flanierenden Besuchern. Screenshot Video (c) rt-moscow.ru
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Atmosphärische Messeansicht mit leuchtenden Kunstwerken und flanierenden Besuchern. Screenshot Video (c) rt-moscow.ru • Atmosphärische Messeansicht mit leuchtenden Kunstwerken und flanierenden Besuchern. Screenshot Video (c) rt-moscow.ru – Mit freundlicher Genehmigung von: ArtMoscow / Expo-Park Exhibition Projects

In der Sektion der Klassischen Kunst treten führende russische Antiquitätengalerien mit einer opulenten Präsentation historischer Meisterschaft auf. Die Ausstellung zeigt die volle Breite westlicher und russischer Kunstgeschichte: alteuropäische Meister, russische Realisten, imperiales und sowjetisches Porzellan, raffinierte angewandte Kunst und seltene Ikonen. Die Messe schreibt damit das kulturelle Gedächtnis eines ganzen Kontinents fort. Seltene Werke von Marc Chagall, Mikhail Larionov und Natalia Goncharova, dazu Gemälde von Ivan Shishkin, Ilya Repin, Ivan Aivazovsky, Alexei Savrasov und Vasily Polenov, kehren aus privaten Sammlungen zurück – viele davon seit Jahrzehnten der Öffentlichkeit entzogen.

Atmosphärische Messeansicht mit leuchtenden Kunstwerken und flanierenden Besuchern. Screenshot Video (c) rt-moscow.ru
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Ein besonderer Glanzpunkt liegt auf den dekorativen Künsten, wo Namen wie Carl Fabergé, Carl Bolin, Ivan Khlebnikov, Theodor Lorie, Orest Kurlyukov, Nikolai Nemirov-Kolodkin und Sazikov mit ihrer meisterhaften Gold- und Silberschmiedekunst auftreten. Viele dieser Künstler waren Träger des Titels „Supplier to the Imperial Court“. Ihre Präsenz verleiht der Messe jene Atmosphäre vergangener Grandezza, die den Besucher sofort in eine Welt aristokratischer Eleganz versetzt.

Die zeitgenössische Sektion hingegen öffnet ein Fenster in die unmittelbare Gegenwart des russischen Kunstgeschehens. Über 50 Galerien zeigen Gemälde, Skulpturen, Fotografie, Druckgrafik und Installationen und verbinden Altmeister der Contemporary Art mit jungen Talenten, die frische Impulse in den Markt bringen. Die Veranstalter unterstreichen: "Apart from the core exhibition, a whole range of special projects will strive to fulfill the educational mission of familiarising the viewer with the latest trends and trajectories of both Russian and international modern-day avant-garde."

Auch die Schmuckkunst zeigt sich in vollendeter Finesse: traditionelle Techniken, patentierte Verfahren, handgefertigte Einzelstücke mit Paraiba-Turmalinen, Demantoiden, Smaragden, Diamanten, Rubinen und Saphiren. Die Kollektionen russischer Juweliershäuser wirken wie funkelnde Erzählungen aus anderen Zeiten.

 

Atmosphärische Messeansicht mit leuchtenden Kunstwerken und flanierenden Besuchern. Screenshot Video (c) rt-moscow.ru
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Ein Rückblick auf die Art Moscow 2025 (Quelle: Art Moscow Annual Review 2025) zeigt, dass die Messe im vergangenen Jahr über 28.000 Besucher verzeichnete und eine deutliche Steigerung internationaler Käufe erlebte. Besonders hervorgehoben wurde die starke Präsenz privater Sammlungen, die seltene Werke russischer Avantgarde für kurze Zeit ins öffentliche Licht rückten. Die Resonanz war so positiv, dass die diesjährige Ausgabe konsequent auf Expansion setzt – in Umfang, Qualität und internationaler Sichtbarkeit.

Neben der Messe selbst bietet Moskau im Frühling faszinierende kulturelle Abstecher abseits der bekannten Routen. Die Architektur des Constructivism in Sokolniki entfaltet eine stille poetische Kraft, während das Museum für russische Impressionisten mit unaufdringlicher Eleganz überrascht. Das Winzavod Art Center, eine ehemalige Weinfabrik, präsentiert junge Avantgarde, und der Aptekarski Ogorod, der botanische Garten der Lomonossow-Universität, verwandelt sich zu dieser Jahreszeit in ein grünes Refugium aus Duft und Farbe. Wer tiefer eintauchen möchte, findet unweit der Messe das Schtschusew-Museum der Architektur, ein intimes Schatzkästchen russischer Baugeschichte.

 

Atmosphärische Messeansicht mit leuchtenden Kunstwerken und flanierenden Besuchern. Screenshot Video (c) rt-moscow.ru
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Nach einem langen Messetag laden fünf kulinarische Adressen mit moderaten Preisen zu einem genussvollen Ausklang ein. In der Nähe des Central House of Artists serviert das „Ragout“ kreative russische Küche mit mediterranen Einflüssen, während das „Drinkit Coffee“ handgerösteten Kaffee und kleine Süßspeisen in stilvollem Ambiente bietet. Das „Khachapuri i Vino“ verwöhnt mit georgischer Herzlichkeit und duftender Küche, das „Syrovarnya“ begeistert mit hausgemachtem Käse und aromatischen Gerichten aus dem Holzofen, und das charmante „Café Pushkin Annex“ verbindet klassische russische Rezepte mit modernem Flair. Hier schmeckt man Moskau, ohne dass das Budget in aristokratische Höhen entschwebt.

Die ART MOSCOW 2026 wird damit zu einem Fest der Sinne, einem Rendezvous aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie ist jener Moment, in dem sich das kulturelle Selbstbewusstsein Russlands in seiner ganzen Vielfalt öffnet – ein Frühlingsgruß der Kunst, kraftvoll, vielstimmig und voller Poesie.

Tags: Klassische Moderne, Alte Meister, Schmuck, Malerei, Skulpturen, Goldarbeiten, Silber, Marc Chagall, Mikhail Larionov, Natalia Goncharova, Schwarzweißfotografie‎, Druckgrafik, Farbfotografie, Ivan Shishkin, Fabergé, Ivan Khlebnikov, Orest Kurlyukov

22. April – 26. April 2026
Täglich von 11:00 bis 20:00 Uhr
Letzter Einlass: 19:30 Uhr