Die Ausstellung spannt einen Bogen von der Antike, in der der sportliche Körper zur Verkörperung des Ideals wurde, bis zur modernen und zeitgenössischen Kunst, der ein besonderer Schwerpunkt gewidmet ist. Während der Sport als Massenphänomen par excellence gilt, hat die Kunst wesentlich zur Ikonographie des Mythos beigetragen. Vom Diskobol des Myron bis zu den Legenden der Gegenwart zeigt sich, wie die Darstellung des Körpers in der sportlichen Leistung Helden hervorgebracht hat, Athleten ebenso wie Ringkämpfer oder Ikonen unserer Zeit.
Getreu dem multidisziplinären Ansatz des Mart begegnen sich in der Ausstellung Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Plakate ebenso wie Illustrationen, Comics, Verlagswerke, Modeobjekte, Geräte, Trophäen und seltene Zimelien. Bedeutende Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen treten in einen Dialog mit Meisterwerken aus den Beständen des Museums und eröffnen neue Perspektiven auf das Verhältnis von Kunst, Körper und Bewegung.