So wird Sarzana zu einem Ort, an dem sich Gegenwartskunst nicht anbiedert, sondern standhält. Venezianos Werk zeigt, dass Zensur in der Kunstgeschichte immer dort auftaucht, wo Bilder mehr sagen, als man ihnen erlauben möchte. Gerade deshalb behalten sie ihre Relevanz. In der Fortezza Firmafede wird diese Dynamik sichtbar, ruhig, präzise und von jener italienischen Klarheit getragen, die Provokation nicht schreit, sondern formuliert.