Pop-up Ausstellung THISISKUNST in Wien mit zeitgenössischer Kunst im Dialog, 29. Jänner bis 1. Februar 2026.
Pop-up Ausstellung THISISKUNST in Wien mit zeitgenössischer Kunst im Dialog, 29. Jänner bis 1. Februar 2026. – Mit freundlicher Genehmigung von: thisiskunst.com / THISISKUNST

Wann: 29.01.2026 - 01.02.2026

THISISKUNST ist eine international ausgerichtete Online-Plattform für zeitgenössische Kunst mit Sitz in Wien. Gegründet von Sebastian Suppan, verfolgt das Portal das Ziel, den Kunstmarkt transparenter, zugänglicher und unmittelbarer zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die direkte Verbindung zwischen Künstler und Sammler, ohne vermittelnde Umwege und ohne institutionelle Schwellen. Mit der ersten physischen Ausstellung wird dieser Ansatz nun konsequent in den realen Raum erweitert.

Pop-up Ausstellung THISISKUNST in Wien – Gruppenausstellung zeitgenössischer Kunst „Group Chat“, Vinzenzgasse 24, 29. Jänner bis 1. Februar
Pop-up Ausstellung THISISKUNST in Wien – Gruppenausstellung zeitgenössischer Kunst „Group Chat“, Vinzenzgasse 24, 29. Jänner bis 1. Februar – Mit freundlicher Genehmigung von: thisiskunst.com / THISISKUNST
„Zum ersten Mal könnt ihr die Werke von thisiskunst.com im echten Raum erleben.“ Der Schritt vom Digitalen ins Analoge markiert keinen Bruch, sondern eine Verdichtung. Was bislang über den Bildschirm vermittelt wurde, erhält Präsenz, Maßstab und Körperlichkeit. „Mit unserer Ausstellung group chat holen wir unsere Online-Galerie in einen physischen Kontext, damit ihr den Arbeiten, die ihr bisher nur am Screen kanntet, endlich wirklich begegnen könnt.“

„Was passiert, wenn künstlerische Positionen miteinander ins Gespräch kommen?“

In group chat treffen unterschiedliche Stimmen, Medien und Materialien aufeinander, mal laut, mal leise, manchmal mit Augenzwinkern. Aus diesen Begegnungen entwickelt sich ein Austausch über Form und Textur, über das Menschliche im Technischen und das Spielerische im Alltäglichen.

Florian Appelts Serie Mimicry Wood nähert sich der Beziehung zwischen Mensch und Maschine, Natur und Synthetik. Seine Arbeiten untersuchen Übergänge und Grenzbereiche, in denen sich organische Anmutung und technische Konstruktion gegenseitig spiegeln.

Rudolf Fitz verbindet in seiner großformatigen Malerei Holzwurm persönliche Beobachtungen mit fiktiven Realitäten. Die beinahe lebensgroße Eingangstür einer Tischlerei öffnet einen imaginierten Raum, der Kindheitserinnerungen, verlorene Orte und eine leise Nostalgie aufruft.

Ines Frieda Försterling lädt mit verspielter Bildsprache und ungewöhnlichen Materialien dazu ein, Kunst nicht zu ernst zu nehmen und gerade darin neue Perspektiven zu entdecken. Ihre Arbeiten schaffen mit kindlicher Leichtigkeit Zugang zu Bedeutungen, die sich beiläufig und fast nebenbei entfalten.

Luiza Furtado setzt sich in ihren textilen Skulpturen ebenso wie in ihren Malereien mit der Reibung zwischen Gegenwart und Vergangenheit auseinander. Natürliche und synthetische Oberflächen erscheinen als Träger von Erinnerung und als Erweiterungen des Körpers, in denen sich Zeit und Wahrnehmung einschreiben.

Janinka Kell versteht ihre künstlerische Praxis als Experiment mit Materialien und Medien. In No title XIII und No title XIV entstehen fragile, taktile Formen, die sich zwischen dem Versuch, Form zu stabilisieren, und dem bewussten Zulassen von Auflösung und Veränderung bewegen.

Dmitrij Ritters Malereien pendeln zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Kaum scheint ein Motiv greifbar, entzieht es sich wieder und führt in traumähnliche Landschaften.

Daniela Trinkls skulpturale Arbeiten sind von Gegensätzen geprägt. Ihre hybriden Erscheinungen entwickeln eine eigene visuelle Sprache, die zwischen organischem Wachstum und synthetischer Konstruktion vermittelt und eine fragile, künstliche Existenz evoziert.

In Bettina Willnauers textilen Arbeiten werden Alltagsgegenstände, Natur und menschliche Figuren verfremdet, zu farbigen Landschaften transformiert und buchstäblich miteinander verwoben.

group chat versteht sich als offenes Forum, als Einladung zuzuhören, mitzudenken und sich einzuklinken.

Kommt vorbei und entdeckt die Arbeiten vor Ort.“ Diese Einladung versteht sich nicht als Geste, sondern als Konsequenz. Denn erst im direkten Erleben entfaltet sich jener Dialog, der diese Ausstellung trägt.

Tags: Zeitgenössische Kunst, Moderne Kunst, Florian Appelt, Rudolf Fitz, Ines Frieda Försterling, Luiza Furtado, Janinka Kell, Dmitrij Ritter, Bettina Willnauer, Malerei, Fotografie, Skulpturen, Drucke, Textilkunst

Eröffnung: Donnerstag 29. Jänner, 18-21h
Ausstellungsdauer: Donnerstag 29. Jänner - Sonntag 01. Februar
Öffnungszeiten: Freitag 14-18h, Samstag/ Sonntag 10-12h & 14-18h
Ort: Vinzenzgasse 24, 1180 Wien