André Evard Stillleben 1928 Öl auf Karton – konstruktive abstrakte Komposition mit geometrischen Formen und intensiven Farben
André Evard Stillleben 1928 Öl auf Karton – konstruktive abstrakte Komposition mit geometrischen Formen und intensiven Farben – Mit freundlicher Genehmigung von: GalerieSchrade / Galerie Schrade Schloß Mochental

Wann: 01.03.2026 - 26.04.2026

André Evard – ein Pionier der modernen Kunst in der Schweiz – kehrt mit „André Evard - Frühe Abstraktionen 1920-1960“ in die historischen Räume der Galerie Schrade im Schloss Mochental zurück und entfaltet dort die stille Radikalität seiner Formensprache.

Zum 150. Geburtstag des Künstlers lädt die Kunsthalle Messmer zu einer Ausstellung, die den Weg zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion neu vermisst. In der Einladung heißt es wörtlich: „Zum 150. Geburtstag von André Evard möchten wir Sie zur Eröffnung an einen besonderen Ort, der Galerie Schrade im Schloss Mochental begrüßen.“

Die Vernissage markiert den Auftakt einer konzentrierten Schau, die vom 01. März bis zum 26. April eine umfangreiche Auswahl abstrakter Werke präsentiert. „Hiermit möchten wir Sie herzlich zur Vernissage unserer Ausstellung André Evard - Frühe Abstraktionen 1920 - 1960, am Sonntag, den 01. März 2026 in der Galerie Schrade im Schloss Mochental einladen.“

André Evard Komposition weiß rot gelb 1926 Öl auf Holz – konstruktiv-abstrakte Bildstruktur mit geometrischen Formen und kräftigen Farbflächen
André Evard Komposition weiß rot gelb 1926 Öl auf Holz – konstruktiv-abstrakte Bildstruktur mit geometrischen Formen und kräftigen Farbflächen – Mit freundlicher Genehmigung von: GalerieSchrade / Galerie Schrade Schloß Mochental

Die Ausstellung rückt jene Phase ins Zentrum, in der Evard zu einer eigenständigen konstruktiven Bildsprache fand. Klare Kompositionen, intensive Farbigkeit und eine konsequente formale Reduktion prägen sein Werk. In der Einladung wird seine kunsthistorische Stellung präzise beschrieben: „Evard, einer der Pioniere der modernen Kunst in der Schweiz, nahm mit seinem eigenständigen Weg zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion eine außergewöhnliche Stellung in der Kunstgeschichte ein.“

Gerade diese Spannung zwischen Figuration und Abstraktion verleiht den Arbeiten ihre zeitlose Kraft. Geometrische Konstruktionen, rhythmische Farbfelder und subtile Collagen zeigen einen Künstler, der früh die Möglichkeiten der Moderne erkannte und konsequent weiterentwickelte. Die Einladung formuliert es programmatisch: „Entdecken Sie die Schönheit und Strenge seiner Abstraktion und lassen Sie sich von der zeitlosen Kraft seiner Kunst inspirieren.“

André Evard, Konstruktion, 1924, Öl auf Karton (links); André Evard, Nocturne Skizze, 1920, Pastell auf Papier (rechts)
André Evard, Konstruktion, 1924, Öl auf Karton (links); André Evard, Nocturne Skizze, 1920, Pastell auf Papier (rechts) – Mit freundlicher Genehmigung von: GalerieSchrade / Galerie Schrade Schloß Mochental

Der Ausstellungsort selbst verstärkt die Wirkung. Das barocke Schloss Mochental, ein Bau des 18. Jahrhunderts, bildet mit seinen historischen Räumen einen spannungsvollen Rahmen für Evards konstruktive Klarheit. Seit 1985 präsentiert die Galerie Schrade hier Ausstellungen zur Klassischen Moderne und zur zeitgenössischen Kunst. Die Verbindung von Tradition und Avantgarde schafft ein Umfeld, in dem Evards Werk seine historische wie aktuelle Dimension entfaltet.

Lea und Jürgen Messmer werden an der Vernissage persönlich anwesend sein und die Ausstellung begleiten. Damit setzt die Kunsthalle Messmer ihre kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Klassischen Moderne fort und unterstreicht die Bedeutung André Evards für die europäische Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

„André Evard - Frühe Abstraktionen 1920-1960“ ist damit mehr als eine Jubiläumsausstellung. Sie ist eine Einladung, die Anfänge der Abstraktion neu zu sehen – präzise, kraftvoll und von überraschender Gegenwärtigkeit.

Tags: André Evard, Abstraktion, Klassische Moderne, Schweizer Kunst, Konstruktivismus, Moderne Kunst

Dienstag - Samstag 13 - 17 UhrSonn- und Feiertage 11 - 17 Uhr