Chris Packham eröffnet in der Iconic Images Gallery – Piccadilly London „More Beautiful Than You“ mit einem weißen Pferd vor schwarzem Himmel – ein Bild von archaischer Kraft und radikaler Schönheit.
Das Tier schreitet über einen staubigen Horizont, das Fell vom Licht modelliert, die Mähne im Wind wie eine antike Reliefzeichnung. Kein Hintergrund lenkt ab, kein erzählerischer Kontext mildert die Präsenz. Schwarz und Weiß verdichten sich zu einer Bühne, auf der Würde, Kraft und Verletzlichkeit zugleich sichtbar werden. Dieses Bild ist kein Naturdokument – es ist eine Inszenierung von Schönheit.
Mit „More Beautiful Than You. The Wildlife Photography of Chris Packham“ zeigt die Iconic Images Gallery vom 12. März bis 12. April eine Ausstellung, die Wildlife Photography radikal neu denkt. Packham verlässt die Rolle des stillen Beobachters. Er recherchiert, antizipiert, komponiert – und schafft Bilder, die zuvor nur in seiner Vorstellung existierten.
„Combining formal ambition with an urgent contemporary message, the images in More Beautiful Than You are the result of careful premeditation, unerring attention to detail and rigorous visual editing. The result is an exhibition by turns beautiful, unsettling and uplifting, suffused with an ethical perspective that is impossible to ignore. It is the first major exhibition of fine-art photography by one of the UK's most influential voices on nature, biodiversity and climate.“
Das weiße Pferd ist dabei mehr als ein Auftakt. Es ist Programm. Tiere erscheinen hier nicht als dekorative Naturmotive, sondern als autonome Gegenüber. Ein Basstölpel wird zur grafischen Skulptur, ein Löwe blickt frontal in die Kamera – ruhig, souverän, unmissverständlich.