Grace Weaver, Mothers (2025) – monumentales Gemälde einer liegenden Mutterfigur mit Kind in blauer Konturmalerei, Kunstmuseum Magdeburg Ausstellung „Prélude“
Grace Weaver „Mothers“ 2025 – Prélude im Kunstmuseum Magdeburg – Mit freundlicher Genehmigung von: kunstmuseum-magdeburg.de / Kunstmuseum Magdeburg

Wann: 10.03.2026 - 19.08.2026

Das Kunstmuseum Magdeburg präsentiert im Frühjahr 2026 eine der spannendsten Positionen der internationalen Gegenwartsmalerei: Grace Weaver. Prélude ist der Titel einer Einzelausstellung, die vom 10. März bis zum 16. August 2026 in den historischen Räumen des ehemaligen Klosters Unser Lieben Frauen gezeigt wird.

Grace Weaver (*1989 in Vermont, USA) gehört zu den interessantesten jungen Malerinnen ihrer Generation und hat mit ihren Arbeiten bereits weltweit Aufmerksamkeit erregt. Ihr Werk definiert die figurative Malerei des 21. Jahrhunderts neu und bewegt sich souverän zwischen klassischer Ikonografie und zeitgenössischer Bildsprache.

Grace Weaver, Allegro ma non troppo (After Dvořák’s American Quartet), 2024, Acyrl auf Leinwand, 228 x 172 cm., © Grace Weaver, courtesy the artist and Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa.
Grace Weaver, Allegro ma non troppo (After Dvořák’s American Quartet), 2024, Acyrl auf Leinwand, 228 x 172 cm., © Grace Weaver, courtesy the artist and Galerie Max Hetzler Berlin | Paris | London | Marfa. – Mit freundlicher Genehmigung von: kunstmuseum-magdeburg.de / Kunstmuseum Magdeburg
In Prélude stehen insbesondere die neuen Gemälde aus der Serie Mothers (2025) im Mittelpunkt. Diese monumentalen Bilder zeigen archetypische Szenen mit Müttern und Kindern sowie weibliche Akte in großformatiger Darstellung. Sie zeichnen sich durch eine verblüffende Präsenz aus und verbinden Kraft mit Sensibilität, Anmut mit Nachdenklichkeit und Sinnlichkeit mit Humor.

„Grace Weaver (*1989 in Vermont, USA) ist eine der interessantesten jungen Malerinnen der Gegenwart. Mit ihren überlebensgroßen Gemälden sucht sie nach Möglichkeiten, die menschliche Form neu auszuloten, und verleiht der figürlichen Malerei des 21. Jahrhunderts neue Impulse.“

Die Bilder in Magdeburg greifen ikonische Motive aus Kunstgeschichte und Mythos auf. Sie zitieren antike Terrakottafiguren, Cranachs Madonnen oder ägyptische Statuetten, und die Körperhaltungen verweisen auf klassische Darstellungen von Eva oder Aphrodite. In Weavers Arbeiten jedoch wird diese Bilderwelt nicht als nostalgische Hommage gezeigt, sondern neu interpretiert: Es entsteht ein unmittelbarer, zeitgenössischer Zugang zu Identität, Körperlichkeit und Erfahrung.

Ihre Werke bestechen durch Präsenz und verbinden Anmut, Sinnlichkeit, Nachdenklichkeit und Humor. In der neuen Serie Mothers (2025) zeigt sie monumentale Bilder archetypischer Szenen: Mütter mit Kindern und weibliche Akte. Ihre Gemälde greifen Motive aus verschiedenen Epochen wie antike Terrakottafiguren, Cranachs Madonnen oder ägyptische Statuetten auf, und die Körperhaltungen erinnern an ikonische Darstellungen von Eva oder Aphrodite.

Im Gegensatz zu den klassischen Vorbildern bewegen sich diese Figuren nicht in einer Sphäre unantastbarer Schönheit. Vielmehr vermitteln sie einen unmittelbaren Blick auf Körper und Identität, der auf zeitgenössische Fragestellungen reagiert. Die Bilder entfalten eine besondere Spannung zwischen Nähe und Distanz, zwischen Intimität und öffentlicher Präsenz.

Die Ausstellung verspricht nicht nur ein visuelles Erlebnis, sondern lädt die Besucher auch ein, über die Rolle der Figur in der gegenwärtigen Kunst nachzudenken. Grace Weavers Arbeit verbindet dabei malerische Raffinesse mit einer emotionalen Direktheit, die überrascht und berührt.

Grace Weaver. Prélude ist ein Höhepunkt im Jahresprogramm des Kunstmuseums, das für seine große Sammlung und seine bedeutenden Sonderausstellungen international anerkannt ist. Die Ausstellung verbindet die Tradition des Hauses mit den aktuellen Strömungen der internationalen Malerei und eröffnet neue Perspektiven auf die figurative Kunst unserer Zeit.

Tags: Grace Weaver, Malerei, Zeitgenössische Kunst, Figurative Kunst, Kunst des 21. Jhs., Gegenwartskunst, Kunstgeschichte

Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr Sonnabend und Sonntag 10 bis 18 Uhrmontags geschlossen