Roman Scheidl – Die Freunde, 2015, Öl auf Leinwand, zwei Figuren mit Hüten in farbenreicher Gartenlandschaft
Roman Scheidl – Die Freunde, 2015, Öl auf Leinwand, zwei Figuren mit Hüten in farbenreicher Gartenlandschaft – Mit freundlicher Genehmigung von: szaal / Galerie Szaal – Kunst & Messen

Wann: 16.04.2026 - 30.04.2026

Roman Scheidl zeigt in der Galerie Szaal in Wien unter dem Titel „Roman Scheidl – Weltbilder 1976 bis 2026“ eine Malerei, die zwischen Abstraktion und Figuration oszilliert. Seine Werke verbinden expressive Farbigkeit mit poetischen Bildräumen, in denen Figuren, Landschaften und Erinnerungen ineinander übergehen. Die Ausstellung gibt einen konzentrierten Einblick in ein Œuvre, das von Gegensätzen lebt – zwischen Bewegung und Stille, Melancholie und Energie.

Roman Scheidl über seine Kunst:
„Seit vielen Jahren pendeln meine Arbeit, die Bilder und mein Denken zwischen den Gegensätzen hin und her. Auf der einen Seite ist es die Form, die sich immer wieder ändert und den Inhalten anpasst, dabei aber eine abstrakte Struktur anzustreben scheint. Als Gegengewicht dient ein Thema, das sich in Bild und Farben zeigen will. Farben, die nicht nur leuchten, sondern atmen. Für mich, das habe ich in den vielen Jahren des Malens gelernt, liegt die Spannung vor allem in der Überraschung. Besser gesagt, meine Malerei lebt von der Vereinigung der Gegensätze.“

Freiheiten mit Kiefer, Öl auf Leinwand, 2017, expressive Komposition mit Figuren, Symbolen und abstrakten Elementen auf blauem Hintergrund
Freiheiten mit Kiefer, Öl auf Leinwand, 2017, expressive Komposition mit Figuren, Symbolen und abstrakten Elementen auf blauem Hintergrund – Mit freundlicher Genehmigung von: szaal / Galerie Szaal – Kunst & Messen

Melancholie ist da: ein Blick zurück, ein Schmerz, vielleicht die Erinnerung an Verlorenes. Figuren, die in Landschaften wandeln, als warteten sie auf das Ende eines Traumes. Motive erscheinen, die vertraut und zugleich fremd geworden sind. Magische Landschaften, mit poetischen und verträumten Gestalten. Andeutungen von Geschichten ohne Anfang und ohne Ende. 

Der brennende Mann, Öl auf Leinwand, Zürich 1979–1980, expressive Szene mit flammender Figur und leuchtender Farbkomposition
Buddha mit dem Handy, Öl auf Leinwand, 2005–2008, meditierende Figur mit Smartphone in ruhiger Natur- und Wasserlandschaft
Der brennende Mann, Öl auf Leinwand, Zürich 1979–1980, expressive Szene mit flammender Figur und leuchtender Farbkomposition • Buddha mit dem Handy, Öl auf Leinwand, 2005–2008, meditierende Figur mit Smartphone in ruhiger Natur- und Wasserlandschaft – Mit freundlicher Genehmigung von: szaal / Galerie Szaal – Kunst & Messen

Es ist wie im Tanz: Bewegung, Zerbrechlichkeit, ein Zögern und ein Drängen zu gleich. So entstehen die Bild-Räume, in denen Zeit gedehnt und zusammengedrückt wird. In meinen Bildern schwingt oft die Sehnsucht mit, die sichtbare Welt zu überschreiten.“

Die Ausstellung in der Galerie Szaal in Wien macht Roman Scheidls Malerei als eigenständige Position der zeitgenössischen Kunst eindrucksvoll erfahrbar.

Tags: Roman Scheidl, Malerei, Expressionismus, Figurative Kunst, Gegenwartskunst, Abstraktion und Figuration, Großformatige Malerei

Ausstellungsdauer: 16. bis 30. April 2026 
Dienstag bis Freitag: von 11 bis 18 Uhr