Wifredo Lam markiert mit When I Don’t Sleep, I Dream im Museum of Modern Art einen jener seltenen Momente, in denen sich Malerei, Mythos und Geschichte zu einem dichten Bildraum verdichten, in dem zwischen Bambusstämmen menschliche und tierhafte Wesen erscheinen, maskenhaft, rhythmisch, durchzogen von leuchtenden Farben und einer Bildsprache, die Traum und Realität untrennbar miteinander verbindet.
Diese Figuren bevölkern keinen exotischen Urwald, sondern einen inneren Raum, gespeist aus afrokaribischer Mythologie, kolonialer… Weiterlesen