Tomaskos Werke sind international in bedeutenden Sammlungen vertreten und aktuell unter anderem in der Hilti Art Foundation in Vaduz sowie der Albertina in Wien zu sehen; im Spätsommer folgt eine Einzelausstellung in Koblenz.
Den Arbeiten Tomaskos werden jene von Hubert Scheibl gegenübergestellt, die in einem zweistufigen Prozess entstehen. Zunächst legt der Künstler eine lasierende, farbige Grundfläche an, die als Bildfeld dient. In einem zweiten Schritt setzt er mit einer einzigen, gestischen Pinselführung eine markante Spur, bei der der Zufall eine zentrale Rolle spielt. In seiner Werkserie «Ones» bleibt es bei diesem einen, unwiderrufbaren Eingriff. Das Zusammenspiel von Farbe, Bewegung und Zufall verleiht den Arbeiten eine besondere Dichte und Ausdruckskraft.
Scheibls Werke sind international präsent und derzeit in Wien zu sehen. In der Albertina Klosterneuburg wurden jüngst Arbeiten beider Künstler gemeinsam gezeigt – eine überzeugende Gegenüberstellung, die in «Double Echo» aufgegriffen und weitergeführt wird.
Die Ausstellung eröffnet am Samstag, 9. Mai, von 10 bis 14 Uhr in der bechter kastowsky galerie in Schaan. Eva-Maria Bechter spricht um 10.30 Uhr einführende Worte.
Mit „Double Echo“ setzt die bechter kastowsky galerie in Schaan einen starken Akzent im aktuellen Ausstellungsprogramm und zeigt zwei bedeutende Positionen der zeitgenössischen abstrakten Malerei in Liechtenstein.