Marilyn Monroe mit der Besetzung von „The Misfits“, fotografiert von Elliott Erwitt am Filmset, 1960
Marilyn Monroe mit der Besetzung von „The Misfits“, fotografiert von Elliott Erwitt am Filmset, 1960 (c) Elliott Erwitt – Mit freundlicher Genehmigung von: andreasbaumgartl / Galerie Andreas Baumgartl – Kunst seit 1989

Wann: 29.05.2026 - 11.07.2026

Mit Marilyn Monroe beginnt in München ein Jubiläum, das weit über Nostalgie hinausreicht: Die Ausstellung „MARILYN 100“ in der Galerie Andreas Baumgartl versammelt Fotografien und neue Pop-Art-Arbeiten, die Glamour, Verletzlichkeit und Mythos einer der größten Ikonen des 20. Jahrhunderts mit eindringlicher Präsenz sichtbar machen. Die angekündigte MARILYN 100 zählt bereits jetzt zu den bemerkenswertesten Beiträgen zur internationalen Erinnerungskultur rund um Marilyn Monroe und erweitert den kunsthistorischen Blick auf ihr Bild zwischen Hollywood, Pop-Art und fotografischer Inszenierung. Wer sich für eine bedeutende München interessiert, erhält hier seltene und teils unveröffentlichte Einblicke in das visuelle Universum der Schauspielerin.

Marilyn Monroe im Porträt während der „Last Sitting“, fotografiert von Allan Grant, 1962 (c) Allan Grant
Marilyn Monroe im Porträt während der „Last Sitting“, fotografiert von Allan Grant, 1962 (c) Allan Grant – Mit freundlicher Genehmigung von: andreasbaumgartl / Galerie Andreas Baumgartl – Kunst seit 1989
Vom 29. Mai bis 11. Juli 2026 präsentiert die Galerie Andreas Baumgartl die Sonderausstellung „MARILYN 100“ mit Arbeiten von Milton Greene, Allan Grant, Elliot Erwitt und dem amerikanischen Pop-Art-Künstler James Francis Gill.

Anlass ist der 100. Geburtstag von Marilyn Monroe am 1. Juni 2026. Jahrzehnte nach ihrem Tod bleibt ihre ikonische Wirkung ungebrochen und steht bis heute sinnbildlich für die glamouröse, aber auch widersprüchliche Welt Hollywoods der Nachkriegszeit.

Die Ausstellung vereint Fotografien jener Künstler, die Marilyn Monroe nicht nur dokumentierten, sondern ihr Bild entscheidend mitprägten. Milton Greene schuf einige der intimsten und zugleich elegantesten Aufnahmen der Schauspielerin. Allan Grant näherte sich ihr mit journalistischer Präzision und fing zugleich jene Momente ein, in denen sich hinter der öffentlichen Inszenierung eine stille Fragilität zeigte. Elliot Erwitt wiederum brachte mit seinem feinen Gespür für Timing und Atmosphäre eine überraschend menschliche Seite der Ikone zum Vorschein.

Ein besonderer Höhepunkt der Ausstellung sind die neuen Marilyn-Monroe-Arbeiten des heute 91-jährigen US-Pop-Art-Künstlers James Francis Gill. Gill hatte bereits 1962 Fotografien von Allan Grant für sein legendäres „Marilyn Triptych“ verwendet, das sich heute in der Sammlung des Museum of Modern Art befindet. Für „MARILYN 100“ entwickelte er nun mit bislang unveröffentlichten Fotografien ein neues Werk mit dem Titel „Marilyn Tryptich 2026“, das die Bildsprache der klassischen amerikanischen Pop-Art in die Gegenwart überführt.

 „Marilyn Triptych 2026“ von James Francis Gill mit Marilyn Monroe in einer farbintensiven Pop-Art-Serie, 2026
„Marilyn Triptych 2026“ von James Francis Gill mit Marilyn Monroe in einer farbintensiven Pop-Art-Serie, 2026 – Mit freundlicher Genehmigung von: andreasbaumgartl / Galerie Andreas Baumgartl – Kunst seit 1989

Die Ausstellung zeigt Marilyn Monroe dabei nicht nur als Filmstar oder Sexsymbol, sondern als kulturelle Projektionsfigur zwischen Inszenierung, Einsamkeit und medialer Überhöhung. Gerade die Verbindung aus dokumentarischer Fotografie und Pop-Art eröffnet einen kunsthistorisch spannenden Blick auf die Entstehung moderner Ikonenbilder und deren nachhaltige Wirkung bis in die Gegenwart.

Mit „MARILYN 100“ in der Galerie Andreas Baumgartl entsteht in München eine Ausstellung, die Marilyn Monroe nicht nur als Hollywood-Ikone zeigt, sondern als bis heute prägende Bildfigur zwischen Fotografie, Pop-Art und moderner Medienkultur sichtbar macht.

Tags: Marilyn Monroe, Pop Art, Contemporary Art, Fotografie, Schwarzweißfotografie‎, Farbfotografie, James Francis Gill, Elliott Erwitt, Allan Grant

Mo.-Fr. 11-19 UhrSa. 11-16 Uhr