Maria Lassnig, Untitled, ca. 2000–2002, Aquarell auf Papier mit Katze © Maria Lassnig Foundation. © ProLitteris, Zürich, Schweiz
Maria Lassnig – Untitled, ca. 2000–2002 | Aquarell auf Papier © Maria Lassnig Foundation – Mit freundlicher Genehmigung von: luma-arles.org / LUMA Foundation

Wann: 13.06.2026 - 20.12.2026

Für die Ausstellung in Zürich kündigt die LUMA Foundation mit „Hans Ulrich Obrist Archives: Maria Lassnig – ‘Living with art stops one wilting!’“ eine Präsentation an, die das vielschichtige Werk der österreichischen Künstlerin Maria Lassnig in den Mittelpunkt stellt. Die Ausstellung läuft vom 13. Juni bis 20. Dezember 2026 im schwarzescafé / Luma Westbau.

Luma Westbau präsentiert das nächste Kapitel des Hans-Ulrich-Obrist-Archivs, das der wegweisenden österreichischen Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) gewidmet ist. Geboren im ländlichen Südkärnten, entwickelte Lassnig ein über sieben Jahrzehnte gewachsenes Œuvre, das Malerei, Zeichnung und Animationsfilm umfasst und heute zu den bedeutendsten Positionen der europäischen Nachkriegskunst zählt.

Die Ausstellung vereint erstmals die vollständigen Videointerviews zwischen Maria Lassnig und Hans Ulrich Obrist sowie eine umfangreiche Auswahl ihrer Korrespondenz in chronologischer Folge. Ergänzt wird die Präsentation durch ausgewählte Aquarelle, die zuvor in Athen gezeigt wurden, den biografischen Film „Maria Lassnig Kantate“ aus dem Jahr 1992 sowie den Animationsfilm „Selbstportrait“ von 1971, mit dem Lassnig früh experimentelle Formen feministischer und körperbezogener Bildsprache entwickelte.

Im Zentrum der Ausstellung steht die außergewöhnliche Verbindung zwischen persönlichem Archiv, künstlerischer Reflexion und medialer Experimentierfreude. Gerade die Gegenüberstellung von Zeichnung, Film und Gespräch eröffnet einen seltenen Einblick in das Denken einer Künstlerin, deren Werk bis heute Generationen jüngerer Künstler beeinflusst.

In Anlehnung an den Satz „Living with art stops one wilting!“ („Mit der Kunst zusammen: da verkommt man nicht!“), den Lassnig in ihrem letzten, unvollendeten Brief vom 11. Januar 2014 an Hans Ulrich Obrist schrieb, würdigt die Ausstellung das bleibende Vermächtnis einer der wichtigsten europäischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Künstlerische Leitung: Vassilis Oikonomopoulos, Artistic Director, Luma Arles.

Kuratiert von Hans Ulrich Obrist, Artistic Director, Serpentine, London, und Senior Advisor, Luma Arles, sowie Arthur Fouray, Kurator und Archivar, Luma Arles.

Mit „Hans Ulrich Obrist Archives: Maria Lassnig – ‘Living with art stops one wilting!’“ widmet Luma Westbau einer der bedeutendsten Künstlerinnen Europas eine Ausstellung, die Archiv, Film, Zeichnung und persönliche Erinnerung auf eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.

Tags: Maria Lassnig, Gegenwartskunst, Österreichische Künstler, Feministische Kunst, Zeitgenössische Kunst, Zeichnungen, Malerei, Animationsfilme, Körper, Selbstporträts

Dienstag bis Sonntag: 11:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag: 11:00 – 20:00 Uhr
Montag geschlossen

Ausstellungsort:
schwarzescafé / Luma Westbau
Löwenbräukunst-Areal
Limmatstrasse 270
8005 Zürich
Schweiz