Die Ausstellung macht deutlich, dass Comics und populäre Bildsprachen weit mehr sind als Unterhaltung. Durch Wiederholung, Überzeichnung und Parodie werden gesellschaftliche Stereotype sichtbar gemacht, hinterfragt und neu interpretiert. Bild und Schrift treten dabei in einen spannungsreichen Dialog, der überraschende Perspektiven auf unsere visuelle Kultur eröffnet.
Aktuell sind Werke von Erró gleichzeitig in bedeutenden Ausstellungen in Brasilien, Taiwan, Island und Frankreich vertreten, was seine internationale Relevanz eindrucksvoll unterstreicht. Die Wiener Präsentation bietet daher eine seltene Gelegenheit, zentrale Aspekte seines Schaffens im Kontext zeitgenössischer Positionen neu zu entdecken.
Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, das Werk eines international etablierten Nachkriegskünstlers neu zu entdecken und seine anhaltende Wirkung auf Bildkultur, Gesellschaft und den internationalen Kunstmarkt nachzuvollziehen.