Auguste Renoir, Im Sommer, 1868 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders
Auguste Renoir, Im Sommer, 1868 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders – Mit freundlicher Genehmigung von: smbspkberlin / Staatliche Museen zu Berlin

Wann: 22.05.2026 - 27.09.2026

Die Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ widmet sich einem der prägenden Kunsthändler des frühen 20. Jahrhunderts. Im Rahmen der Ausstellungen Berlin beleuchtet die Alte Nationalgalerie das Wirken Paul Cassirers und seinen entscheidenden Beitrag zur Verbreitung des französischen Impressionismus und der klassischen Moderne im deutschsprachigen Raum.

Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus

Mit einer außergewöhnlich dichten Ausstellungstätigkeit prägte Paul Cassirer (1871–1926) die Kunstlandschaft seiner Zeit nachhaltig. Als Galerist, Verleger und Förderer moderner Kunst machte er Werke von Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir und Vincent van Gogh einem breiten Publikum bekannt und trug maßgeblich dazu bei, den Impressionismus in Deutschland zu etablieren.

Edgar Degas, Die Orchestermusiker, 1872 © Städel Museum, Frankfurt am Main
Edgar Degas, Die Orchestermusiker, 1872 © Städel Museum, Frankfurt am Main – Mit freundlicher Genehmigung von: smbspkberlin / Staatliche Museen zu Berlin

Die Ausstellung in der Alten Nationalgalerie zeichnet diesen Weg anhand von über 100 Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne nach. Zugleich wird deutlich, wie eng Cassirers Engagement mit der Entwicklung der Berliner Secession verbunden war. Er unterstützte Künstler wie Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt und förderte darüber hinaus Wegbereiter der Moderne wie Edvard Munch und August Gaul. Auch Ernst Barlach, Ernst Ludwig Kirchner und Paula Modersohn-Becker fanden durch ihn früh Eingang in das Programm seiner Galerie.

Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker
Ansicht der Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / David von Becker – Mit freundlicher Genehmigung von: smbspkberlin / Staatliche Museen zu Berlin

Die Präsentation zeigt nicht nur die Bedeutung Cassirers als Vermittler französischer Kunst, sondern beleuchtet auch seinen Einfluss auf die deutsche Museums- und Sammlungsgeschichte. Zahlreiche Schlüsselwerke gelangten durch seine Tätigkeit in bedeutende öffentliche Sammlungen, darunter auch in die Bestände der Nationalgalerie.

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine umfangreich bebilderte Publikation. Kuratiert wird das Projekt von Josephine Klinger, Co-Kuratorin und Projektleiterin ist Franziska Lietzmann.

Édouard Manet, Le Déjeuner, 1868 © Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek München, Foto: Sibylle Forster
Claude Monet, Sommer, 1874 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders
Édouard Manet, Le Déjeuner, 1868 © Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek München, Foto: Sibylle Forster • Claude Monet, Sommer, 1874 © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Jörg P. Anders – Mit freundlicher Genehmigung von: smbspkberlin / Staatliche Museen zu Berlin

Mit „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ richtet die Alte Nationalgalerie den Blick auf eine Persönlichkeit, ohne deren Engagement die Entwicklung der modernen Kunst in Deutschland kaum denkbar wäre. Die Ausstellung bietet zugleich die Gelegenheit, Werke einiger der bedeutendsten Blue-Chip-Künstler der klassischen Moderne in einem kunsthistorischen und kunstmarktbezogenen Zusammenhang neu zu entdecken.

Tags: Paul Cassirer, Malerei, Pierre-Auguste Renoir, Blue Chip Art, Impressionismus, Edgar Degas, Édouard Manet, Claude Monet, Moderne Kunst

Montags bleiben die Staatlichen Museen zu Berlin geschlossen. Von Dienstag bis Freitag sind die Häuser jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Auch am Samstag und Sonntag gelten durchgehend die Öffnungszeiten von 10:00 bis 18:00 Uhr.