„Wir danken der Stiftung Sammlung Kamm für die hochkarätigen Leihgaben, die Ausdruck der langjährigen engen Kooperation unserer beiden Stiftungen sind. Aktuell ist das Museum in der glücklichen Lage – mit den beiden Leihgaben der Sammlung Kamm – insgesamt 22 bedeutende Werke von Gustav Klimt und somit eine der international größten permanenten Klimt-Gemälde-Präsentationen zeigen zu können. Das Museum besitzt darüber hinaus die weltweit größte Egon-Schiele-Sammlung und die umfangreichsten Dauerpräsentationen der Expressionisten Oskar Kokoschka und Richard Gerstl.“
Hans-Peter Wipplinger, Direktor des Leopold Museum
Die 1998 – vier Jahre nach der Leopold Museum-Privatstiftung – gegründete Stiftung Sammlung Kamm verfügt über die größte Kunstsammlung Europas zur Wiener Moderne außerhalb Österreichs. Die Stiftung Kamm wurde von den Nachkommen des Sammlerpaars Fritz und Editha Kamm-Ehrbar – eine gebürtige Wienerin – gegründet: Christa Kamm und ihr Bruder Peter Kamm mit seiner Frau Christine Kamm-Kyburz. Nach dem Leopold Museum besitzt die Kollektion die zweitgrößte Gerstl-Sammlung. Folgerichtig, dass die Sammlung Kamm auch die große Gerstl-Ausstellung des Leopold Museum Richard Gerstl. Inspiration – Vermächtnis im Jahr 2019 mit wichtigen Leihgaben unterstützte und das Kunsthaus Zug als Kooperationspartner für die Schau fungierte. Aktuell umfasst die Stiftung Sammlung Kamm über 400 Objekte, darunter Werke von Gustav Klimt, Richard Gerstl, Oskar Kokoschka, Egon Schiele, Herbert Boeckl, Josef Hoffman und Fritz Wotruba sowie Werke der europäischen Avantgarde.