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dieHolasek mit art moments vom 24. bis 26. Juli 2026 auf der KUNSTMESSE BADEN
Im Spannungsfeld zwischen der gegenstandslosen Malerei des Informel, der Aktionsmalerei mit ihrem großen Gestus sowie der Figuration des abstrakten Expressionismus und der Jungen Wilden hat dieHolasek kontinuierlich und konsequent eine eigenständige, farbintensive, kraftvolle und selbstbewusste Bildsprache entwickelt.
So ist über die Jahre ein formal wie inhaltlich geschlossenes malerisches Werk entstanden, das sich durch Emotion, Humor und Spontaneität auszeichnet. Die haptische Qualität, die ihren opulenten Malereien innewohnt, entwickelt sich im Arbeitsprozess selbst. Mit Spachtel, Pinseln oder meist direkt mit den Fingern füllt sie ihre Leinwände mit dick übereinanderliegenden Farbschichten und überlässt ihre leuchtenden Farbräume der freien Assoziation der Betrachter:innen. Abstraktion und Naturmotive wie Blüten, Blütenblätter oder Federn ziehen sich dabei wie ein roter Faden durch ihre farbintensiven Bilder.
Ihre Malereien – geprägt von Hermann Nitsch, Giselbert Hoke, Toni Fink, Ona B, Sergej Glinkov und Alois Mosbacher – waren bisher u. a. in Wien, Graz, Innsbruck und Baden sowie in Berlin, Mailand, München und Venedig zu sehen.
Blütenwunder
Keine realistische Darstellung oder Objektivierung der Bildsujets stehen im Vordergrund Petra Holaseks Malerei, sondern eine von Intimität und Intensität geprägte Beobachtung dessen, was in ihrem persönlichen Blickfeld liegt. Durch die oft bildfüllende Darstellung von dynamisch bewegten Blüten und Blättern bilden die Pflanzen ein abstraktes, sich konzentrierendes lebensbejahendes Formgefüge.
Bildtitel wie „Frische Gedanken“ oder „Lass uns durchstarten“ geben eindrucksvoll Holaseks momentane Stimmungslagen wieder. Die Blumen werden zur Chiffre, zum Symbol, das die Künstlerin sowohl mit Ästhetik als auch mit positiver Energie auflädt. Angesichts von Kriegen, Klimawandel und anderen Krisen in der Welt zeichnet die Malerin mit ihren farbintensiven und wirkungsstarken Werken einen spürbaren Gegenentwurf.
Alles ist in Bewegung. Es rauscht, pulsiert, brandet und stürmt in Holaseks Blütenteppichen, mit denen sie eine ganz eigenständige Kategorie von Stillleben schafft. Der Begriff Stillleben leitet sich bekanntermaßen vom niederländischen »still leven« (stilles Leben) ab. Es bezeichnet oft Kunstwerke, die leblose Gegenstände mit Symbolen der Vergänglichkeit und des Verfalls zeigen und die Betrachter:innen an die eigene Sterblichkeit erinnern sollen. Holasek ihrerseits hält nichts von solchen Vanitasmotiven. In ihren Arbeiten finden sich keine verwelkten Blumen, die auf die Endlichkeit des Lebens verweisen. Im Gegenteil: Das Bild „Gedankencocktail“ vermittelt als gewichtige Metapher ein Mix aus Gefühlen, Träumen und Realität und liefert kreative Impulse für kommende Zeiten. Die flimmernde Farbenpracht dieser Schöpfung weckt das Sammeln wilder Ideen und Gedanken im Kopf, die nach Außen drängen.
Inspiration, Leidenschaftlichkeit und freudvolle Erinnerungen machen sich angesichts der Bilder „Sommertage in Südfrankreich“ und „Dein Lachen“ breit. „Der Rosengarten“ lässt unmittelbar an den „Hortus Conclusus“, den geschlossenen oder verschlossenen Garten denken. Ein traditionsreiches Thema in der bildenden Kunst, das in der Mariensymbolik seit jeher eine besondere Rolle spielt: Ein Garten, abgeschlossen von der Außenwelt, der zum Verweilen auffordert. In Holaseks Werken schwingt grundsätzlich die Idee der Kontemplation und des gedanklichen Versinkens mit: Düfte, Geheimnisse, Entdeckungen und die Schönheit der Natur werden zu Bildern.
Unter dem Titel „Die Poesie der Fülle“ zeigt dieHolasek nun erstmals auch in der Schweiz im Rahmen der Kunsttage Basel 2026 (28. bis 30. August 2026) gemeinsam mit Sarasin Art in der Spalenvorstadt 14 in Basel ihre jüngsten abstrakten Malereien sowie eine Auswahl ihrer fantasievollen Ringe und Hutkreationen. dieHolasek lebt und arbeitet in Wien und Graz.
Ort Casino Baden, Kaiser Franz-Ring 1, 2500 Baden
Vernissage Freitag, 24. Juli 2026, 18.00 – 19.00 Uhr
art.talk Freitag, 24. Juli 2026, 19.00 – 19.30 Uhr
art.night Samstag, 25. Juli 2026, 19.00 – 23.00 Uhr
Öffnungszeiten Freitag, 24. Juli 2026, 19.00 – 22.00 Uhr, Samstag, 25. Juli 2026, 14.00 – 23.00 Uhr, Sonntag, 26. Juli 2026, 14.00 – 20.00 Uhr
dieHolasek: Die Fülle der Poesie mit Art Sarasin im Rahmen der Kunsttage Basel 2026
Vernissage in der Sarasin Art Donnerstag, 27.August 2026, 18.00 Uhr
Eröffnung der Kunsttage Basel 2026 Freitag, 28. August 2026, 13.00 – 18.00 Uhr
Öffnungszeiten im Rahmen der Kunsttage Basel 2026 Samstag, 29. August 2026, 11.00 – 18.00 Uhr, Sonntag, 30. August 2026, 11.00 – 18.00 Uhr
Hutmalaktion in der Galerie vom 28. bis 30. August 2026 ab 14 Uhr
Sarasin Art, Spalenvorstadt 14, 4051 Basel, Schweiz, T +41 61 261 0911, asarasin@sarasinart.ch, www.sarasinart.ch, Öffnungezeiten der Galerie: Mittwoch – Freitag: 15 – 18.30 Uhr; Samstag: 11 – 16 Uhr oder nach Vereinbarung
Weitere Präsentationen Showroom art moments, Burggasse 16, 8010 Graz, Galerie art moments, Falkestraße 6, 1010 Wien, Kunstsalon Alserbachstraße 22, 1090 Wien, Modern fine Art Gallery, Gluckgasse 3, 1010 Wien, Galerie an der Zitadelle, Düsseldorferstraße 12, Jülich (Deutschland) und seit 2022 in der Galeria Liberia Bocca, Mailand.
Information Marion Fischer / art, art moments +43 664 10 00 171 und www.dieholasek.at
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Am Wiener Flughafen wurde mit einer glanzvollen Vernissage die VIP Terminal Art Lounge eröffnet. Das ambitionierte Projekt, initiiert von Kulturmanager Gerhard Krispl (Krispl Art Inspirations) und Galeristin Elisabeth Melichar (Smolka Contemporary), verbindet Reisen auf höchstem Niveau mit einem kuratierten Kunsterlebnis. Die erste Ausstellung zeigt Werke von Uli Aigner, Negra Bernhard, Hans Kupelwieser, Ferdinand Melichar, Alois Mosbacher, Markus Redl, Hubert Schmalix, Walter Vopava… Weiterlesen
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