Luigi Conconi und die Scapigliatura in der Reggia di Monza
Die Reggia di Monza widmet Luigi Conconi erstmals seit rund einem Jahrhundert wieder eine große Ausstellung und rückt damit einen der faszinierendsten Vertreter der italienischen Scapigliatura ins Rampenlicht.
Ab dem 6. November 2026 zeigt die Orangerie der Reggia di Monza die Ausstellung „Luigi Conconi e la Scapigliatura“. Mehr als 80 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken zeichnen den künstlerischen Weg Conconis nach und stellen ihn in den Kontext jener Bewegung, die die italienische Kunst des späten 19. Jahrhunderts nachhaltig veränderte.
Die Scapigliatura war weit mehr als eine Stilrichtung. Ihre Künstler lösten sich von den starren Regeln der Akademien und suchten nach einer Malerei, in der Licht, Atmosphäre und psychologische Tiefe wichtiger wurden als präzise Konturen. Luigi Conconi gehörte zu ihren eigenständigsten Persönlichkeiten und entwickelte eine freie, vibrierende Bildsprache, die bereits den Symbolismus und den Jugendstil anklingen lässt.
Die Ausstellung wird von Simona Bartolena kuratiert und entsteht in Zusammenarbeit mit ViDi cultural sowie dem Consorzio Villa Reale e Parco di Monza. Gezeigt werden Werke aus öffentlichen und privaten Sammlungen.
Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag basiert derzeit auf der offiziellen Ausstellungsankündigung. Sobald uns die vollständigen Presseunterlagen vorliegen, ergänzen wir den Artikel um eine ausführliche Werkbesprechung, kunsthistorische Einordnung und weiteres Bildmaterial.